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Category Archives: Allgemein

Real I.S. überträgt Investorenservice für geschlossene Publikumsfonds an BONAVIS Treuhand

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München, 26. Januar 2022 – Die Real I.S. AG hat den Investorenservice für ihre geschlossenen Publikumsfonds auf die BONAVIS Treuhand GmbH übertragen – das Fondsmanagement und die Fondsperformance verantwortet weiterhin die Real I.S.

Da sich die Real I.S. im Rahmen ihrer strategischen Ausrichtung verstärkt auf das institutionelle Geschäft und auf offene Privatkundenfonds konzentriert, übernimmt die BONAVIS Treuhand die Aufgaben der Anlegerbetreuung für alle noch aktiven geschlossenen Privatkundenfonds. Beide Unternehmen sind im Rahmen eines umfassenden Rahmendienstleistungsvertrags eine langfristige Partnerschaft eingegangen. Die Vereinbarung umfasst mehr als 55.000 Kommanditbeteiligungen an 36 geschlossenen Publikumsfonds. Gegenstand der Partnerschaft ist die Übernahme sämtlicher im Bereich der Bestandskundenbetreuung anfallenden operativen Tätigkeiten sowie das Management von Übertragungen (Erbfälle, Schenkungen, Zweitmarkt).

„Geschlossene Fonds für Privatanleger sind die Grundlage unseres Erfolgs, auch wenn sie heute nicht mehr zu unserem Kerngeschäft zählen. Die hohe Servicequalität in der Anlegerbetreuung für diese Fonds bleibt weiter unser Ziel. In der BONAVIS Treuhand haben wir einen Partner gefunden, der unseren Anspruch an eine hohe Servicequalität teilt“, erläutert Dr. Pamela Hoerr, Vorstand der Real I.S. AG.

„Wir freuen uns darauf, unsere langjährige Erfahrung als zuverlässiger Dienstleister auch in der Zusammenarbeit mit der Real I.S. AG unter Beweis zu stellen“, kommentiert Stefan Mehl, Geschäftsführer der BONAVIS Treuhand GmbH, die neue Partnerschaft.

Quelle: Real I.S. Gruppe und BONAVIS Treuhand GmbH (PM vom 26.01.2022)

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BVT: Weiterer Spezial-AIF der Ertragswertfonds Serie platziert

München, 26.01.2022 – Die Münchner BVT Unternehmensgruppe hat den von ihrer Kapitalverwaltungsgesellschaft derigo GmbH & Co. KG verwalteten Spezial-AIF „BVT Ertragswertfonds Nr. 8 GmbH & Co. Geschlossene Investment KG“ (Ertragswertfonds 8) erfolgreich platziert. Dieser Fonds wurde exklusiv für die Privatbank Bethmann Bank AG konzipiert und investiert in ein neu errichtetes, vollvermietetes Ärztehaus am neu geschaffenen PHOENIX See in Dortmund. Professionelle und semiprofessionelle Anleger haben insgesamt 17 Millionen Euro zum Fondsvolumen von 32,4 Millionen Euro beigetragen.

Der Ertragswertfonds 8 investiert in das „Ärztehaus am PHOENIX See“ in der Phoenixseestraße 13 am Naherholungsgebiet PHOENIX See in Dortmund-Hörde. Rund um den See auf der ehemaligen Stahlwerksfläche PHOENIX-Ost sind in den vergangenen 20 Jahren im Rahmen des zukunftweisenden Stadtentwicklungsprojekts über 2.000 neue Wohnungen, zahlreiche Gewerbeeinheiten und Büros sowie eine Promenade mit Gastronomiebetrieben entstanden. Das Areal wurde 2018 mit dem Deutschen Städtebaupreis ausgezeichnet. Rund 120 Firmen mit insgesamt 1.200 Mitarbeitern haben sich bislang an diesem verkehrstechnisch gut erschlossenen Standort niedergelassen. Das neue „Ärztehaus am PHOENIX See“ trägt zur medizinischen Versorgung der Anwohner und Arbeitnehmer des Areals bei.

Insgesamt umfasst das im III. Quartal 2021 fertiggestellte Fondsobjekt eine Fläche von etwa 5.680 qm und ist bereits komplett an renommierte Fachärzte und paramedizinische Einrichtungen sowie eine Apotheke vermietet. Die Aufteilung des Gebäudes sieht für das Erdgeschoss Gewerbeflächen aus dem Gesundheitssektor vor, für die Obergeschosse Praxisräume sowie Räume für physiotherapeutische Anwendungen mit Beratungs- und Trainingsflächen. Das Objekt überzeugt durch die repräsentative Architektur mit einem großzügigen Foyer und einem Atrium.

Der Ertragswertfonds 8 ist ein Spezial-AIF, der für die Privatbank Bethmann Bank AG konzipiert und bei professionellen und semiprofessionellen Anlegern über die Privatbank und weitere Partner platziert wurde. Die Gesamtausschüttungsprognose (Kapitalrückzahlung und Erträge) bis zum planmäßigem Laufzeitende im Jahr 2033 liegt bei 128–156 Prozent* (im Basis-Szenario 144 Prozent), bezogen auf die gezeichnete Kommanditeinlage, vor Steuerabzug vom Kapitalertrag und vor Besteuerung bei dem Anleger. Die voraussichtlichen Ausschüttungen betragen gemäß Planliquiditätsrechnung (Kapitalrückzahlung und Erträge) durchschnittlich 3,5 Prozent p. a. (bezogen auf die gezeichnete Kommanditeinlage), vor Steuern.

Quelle: BVT (PM vom 26.01.2022)

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IMMAC und Regensburger Sozialteam übernehmen Therapiezentren in Bayern

Hamburg, 24.01.2022 – Zum Jahreswechsel haben die in Hamburg ansässige IMMAC Group und die Regensburger Sozialteam-Gruppe die beiden Therapiezentren Maximilianshöhe in Bayreuth und Furth im Wald übernommen.

Bei den 2020 und 2021 umfangreich sanierten bzw. erweiterten Immobilien handelt es sich um soziotherapeutische Langzeiteinrichtungen zur psychosozialen Rehabilitation von chronisch mehrfach beeinträchtigten suchtkranken und psychisch kranken Menschen.

Insgesamt 144 Wohnplätze, davon 78 Plätze in Bayreuth und 66 Plätze in Furth, stehen hier zur Verfügung. Darüber hinaus bieten die Einrichtungen Angebote im ambulant betreuten Wohnen an beiden Standorten. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1996 (Furth) und 2002 (Bayreuth) haben sich die bislang inhabergeführten Einrichtungen einen exzellenten Ruf auf dem Gebiet der spezialisierten Rehabilitation von suchtkranken Menschen erarbeitet, der nun unter neuer Federführung der Sozialteam-Gruppe weitergeführt und ausgebaut werden soll.

Im Rahmen der Betriebsübernahme wurden die Immobilien von der bisherigen Inhaberfamilie an IMMAC, ebenfalls inhabergeführter und traditionell langfristig orientierter Investor für Sozialimmobilien, verkauft. IMMAC wird beide Objekte auf Basis neu abgeschlossener und langfristiger Pachtverträge an die jeweiligen Betriebsgesellschaften verpachten. Andreas Jantsch, Teamleiter Transaktionen bei IMMAC, dazu: „Wir freuen uns außerordentlich, mit dem Sozialteam einen regional etablierten und fachlich hoch kompetenten Partner auf Betreiberseite gefunden zu haben, um beide Einrichtungen sowohl betrieblich als auch aus Sicht eines Investments in eine hochspezialisierte Objektklasse in eine sichere Zukunft zu führen.”

Quelle: IMMAC (PM vom 24.01.2022)

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DEUTSCHE FINANCE GROUP platziert rund 1,264 Milliarden Euro Eigenkapital

München, 20.01.2022 – Die DEUTSCHE FINANCE GROUP hat im vergangenen Geschäftsjahr insgesamt Eigenkapital in Höhe von 1,264 Milliarden Euro platziert. Davon entfielen 1,114 Milliarden Euro auf den institutionellen Geschäftsbereich und 150,2 Millionen Euro auf das Privatkundengeschäft. Die Assets under Management der Deutsche Finance Group konnten weiter signifikant gesteigert werden und betragen zum 31.12.2021 rund 9,6 Milliarden Euro.

„Wir freuen uns sehr über das Platzierungsergebnis in 2021 und bedanken uns bei allen unseren Partnern für das uns entgegengebrachte Vertrauen“, so Thomas Oliver Müller und Dr. Sven Neubauer, Executive Partner der DEUTSCHE FINANCE GROUP.

Quelle: Deutsche Finance Group (PM 20.01.2022)

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Solvium Holding AG vereinfacht Struktur und erweitert Vorstand

Hamburg, 20.01.2022 – Die Solvium Holding AG hat im Jahr 2021 die Struktur der Gruppe vereinfacht. Die wichtigste Maßnahme ist die Verschmelzung der Solvium Capital GmbH mit der Solvium Holding AG. Dafür wurden noch im Dezember 2021 alle rechtlichen Schritte eingeleitet. Mit der Verschmelzung wird die Vermögenslage und Ertragskraft der Solvium Gruppe nunmehr auf Ebene der AG sichtbar und nachvollziehbar.

Zuvor war bei verschiedenen Gesellschaften der Gruppe die Muttergesellschaft Solvium Capital GmbH durch die seit 2019 bestehende Solvium Verwaltungs GmbH ersetzt worden. Das betrifft Gesellschaften, die mit dem Kapital von Investoren Logistikequipment für alle noch laufenden Kapitalanlageprodukte von Solvium kaufen, verkaufen und managen.

Im zweiten Halbjahr 2021 hat die Solvium Holding AG ihr Risikomanagementsystem wesentlich erweitert und schon an die nunmehr umgesetzte neue Struktur angepasst. Nach diesen Änderungen plant die Gruppe, nicht nur die Abschlüsse der AG, sondern die aller Tochtergesellschaften von Wirtschaftsprüfern testieren zu lassen.

Vorstand wird auf vier Mitglieder erweitert

Der Vorstand der AG wird um Christian Petersen, Marc Schumann und André Wreth erweitert. Das hat der Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am 19. Januar 2022 beschlossen. Bisher war Olaf Will (56) Alleinvorstand. Christian Petersen (40) ist langjähriger Geschäftsführer der ConRendit Fondsverwaltung GmbH und bleibt dies bis zur endgültigen Löschung der letzten ConRendit-Gesellschaften voraussichtlich in diesem Jahr. Marc Schumann (46) war seit Gründung der Gesellschaft Geschäftsführer der Solvium Capital GmbH und bleibt weiter Geschäftsführer der Noble Container Ltd., Hongkong und der Axis Beteiligungsgesellschaft mbH, Köln. André Wreth (45) war langjähriger Geschäftsführer der Solvium Capital GmbH und bleibt Geschäftsführer der Solvium Capital Vertriebs GmbH. Die Funktionen als Geschäftsführer der Solvium Capital GmbH entfallen mit der Verschmelzung auf die Solvium Holding AG. Marc Schumann und André Wreth bleiben unter anderem Geschäftsführer der Solvium Verwaltungs GmbH. Vorstandsvorsitzender Olaf Will (56): „Ich bin froh, dass wir die seit Jahren geplante Erweiterung des Vorstands jetzt umsetzen können. Wir sind in den letzten beiden Jahren in neue Dimensionen vorgestoßen. Der Vorstand ist nun nicht nur erweitert, sondern auch verjüngt und damit gleichzeitig stabil und zukunftsfähig.“

Vorstände werden auch Aktionäre

Die drei neuen Vorstände Christian Petersen, Marc Schumann und André Wreth übernehmen zu gleichen Teilen insgesamt 49 Prozent der Aktien der Solvium Holding AG. Diese seit Jahren geplante Maßnahme bindet sie langfristig an das Unternehmen und sorgt für einen Gleichklang von Interessen mit dem bisherigen Alleinvorstand und Hauptaktionär Olaf Will.

Solvium Holding AG gewinnt Dr. Max Rössler als Aktionär und strategischen Investor

Der bekannte Schweizer Investor Dr. Max Rössler hat sich Anfang November 2021 mittelbar mit 5 Prozent am Unternehmen beteiligt. Gleichzeitig stellt Dr. Rössler der Unternehmensgruppe weitere Mittel für Unternehmensbeteiligungen und Investitionen zur Verfügung, die das Portfolio stärken werden. In den letzten Jahren hatte er bereits in verschiedene Kapitalanlagen von Solvium investiert. Dr. Rössler ist über seine Holdinggesellschaft u.a. der größte Aktionär des Baukonzerns Implenia. Der studierte Mathematiker hat sich auch als Mäzen eines Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs einen Namen gemacht. Der Rössler-Preis ist ein Förderpreis für herausragende junge Professorinnen und Professoren der Eidgenössischen Technischen Hochschule, Zürich, in der Expansionsphase ihrer Karriere.

Solvium-Gruppe stellt sich der Herausforderung ESG

Vorstandsvorsitzender Olaf Will: „Für uns beginnt ESG bei dem Sozialen und der guten Unternehmensführung. Die Unternehmensleitung und Mitarbeiter:innen der Solvium-Gruppe haben im Jahr 2021 gemeinsam die Weichen gestellt, die Unternehmen selbst ökologischer und sozialer zu machen. Allen ist bewusst, dass diese ein Prozess ist, der dauerhaft Veränderungen und Verbesserungen erfordert. Die Pkw-Flotte wird so weit wie möglich auf Elektro-Pkw umgestellt, Fahrradfahren für Mitarbeiter wird gefördert, Tickets für den Öffentlichen Nahverkehr werden bezuschusst und Verkehre zum Unternehmen durch dauerhaft großzügige Homeoffice-Regelungen verringert. Im Unternehmen selbst wird Leitungswasser gereinigt und alle Lebensmittel werden Bio-Qualität haben. Auch in Tochterunternehmen wurde schon vor Jahren der Grundsatz gleicher Lohn für gleiche Arbeit eingeführt. Dieser Auszug an Maßnahmen soll zeigen, dass wir ESG leben und dies nicht erst seit Einführung des Begriffes.“

Ausblick: Ausbau der Unternehmensbeteiligungen geplant

Die Solvium Holding AG plant weitere Beteiligungen an Unternehmen, die das Management von Assets für die Kapitalanlagen von Solvium für die Zukunft absichern. Dafür stehen finanzielle Mittel zur Verfügung, die Dr. Max Rössler der Solvium Holding AG zur Verfügung gestellt hat. Vorgespräche und Verhandlungen mit mehreren Unternehmen werden schon seit einiger Zeit geführt. Möglicherweise schon im laufenden Jahr werden die Pläne konkretisiert.

Quelle: Solvium (PM vom 20.01.2022)          

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Logistik-Investmentmarkt überspringt erstmals die 10-Milliarden-Hürde

Frankfurt, 20. Januar 2022 – Der deutsche Investmentmarkt für Logistikimmobilien hat seinen Rekordkurs nach dem dritten Quartal nicht nur bestätigt, sondern in den letzten drei Monaten 2021 nochmals an Dynamik zugelegt. Mit 3,6 Mrd. Euro Transaktionsvolumen erzielte der Markt das stärkste Einzelquartal der vergangenen sieben Jahre, so dass nun mit 10,2 Mrd. Euro erstmals die Marke von zehn Mrd. Euro geknackt wurde. Der Vorjahreswert wurde so um 17 Prozent übertroffen. Auch die Zahl der Transaktionen erreichte im zweiten Halbjahr mit 171 einen Höchstwert für die vergangenen fünf Jahre. Insgesamt gab es 2021 exakt 316 Transaktionen nach 262 im Jahr davor.

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Der langfristige Vergleich zeigt, wie stark das Jahr wirklich war: Den eigenen Zehnjahresschnitt hat das Investmentjahr 2021 mit einem Plus von 107 Prozent mehr als verdoppelt. Kann der Markt dieses Niveau auch im laufenden Jahr bestätigen? Diana Schumann, Co-Head of Industrial Investment JLL Germany, blickt optimistisch auf die kommenden Monate: „Die Pipeline für Logistikinvestments ist weiter sehr gut gefüllt. Der gesamte Bereich befindet sich in einer Transformationsphase: Investoren und Eigennutzer optimieren derzeit Ihre Portfolien und nutzen das attraktive Preisniveau. Das bietet viele Chancen für Käufer. Spannend wird dabei die Frage sein, wie stark die ESG-Kriterien die Entscheidungen bereits prägen werden.“

Investoren interessierten sich 2021 vor allem für große Pakete

Unter den größten Deals des Jahres finden sich vor allem Portfolios: Allen voran das Exeter Portfolio, das vom Asset/Fonds-Manager EQT Exeter an Singapurs Staatsfonds GIC ging.  Viele deutsche Assets wurden im Rahmen von pan-europäischen Portfoliotransaktionen gehandelt. Der Trend „je größer, desto besser“ setzt sich weiter fort.

Vor allem Core-Plus-Objekte wurden gehandelt und erzielten einen Anteil am Gesamttransaktionsvolumen von 41 Prozent. Dahinter folgen Value-Add-Produkte mit 26 Prozent vor Core mit 24 Prozent. Opportunistische Objekte kamen nur auf acht Prozent. „Die Verlagerung auf Core plus und Value Add beweist zum einen, dass Investoren an das weiter große Wertschöpfungspotenzial dieser Objekte glauben und gleichzeitig versuchen, ihre Rendite zu optimieren“, sagt Dominic Thoma. Der Markt für Logistik-Investments profitiert hier vor allem vom weiterwachsenden E-Commerce, der auch zum Beginn des dritten Pandemiejahres konstant Stärke beweist. Die große Nachfrage nach Lebensmittellogistik machte Kühlläger als gefragte Investmentprodukte marktfähig, wie unter anderem am Verkauf des Sonic Portfolios an die Swiss Life zu beobachten war.

Internationale Investoren haben auf Käuferseite die Nase leicht vorne

Auf Käuferseite waren Asset/Fonds Manager mit 43 Prozent besonders sichtbar, während Spezialfonds mit elf Prozent erst mit Abstand folgen. Auch auf der Verkäuferseite sind Asset/Fonds Manager mit 30 Prozent vorne, haben aber mit Corporates (23 %) und Entwicklern (19 %) zumindest zwei starke Verfolger. Bei Entwicklern ist zu beobachten, dass sie vermehrt Bestände mit längeren Mietlaufzeiten in Betracht ziehen, wie der von JLL auf Verkäuferseite begleitete Ankauf des Siemens-Areals in Nürnberg durch die VGP-Gruppe zeigt. So werden Entwicklungspipelines mit längerfristigem Zeithorizont gefüllt, um den Bedarf an Re-Development-Grundstücken zu decken.

Großen Einfluss auf das deutsche Marktgeschehen hatten 2021 erneute ausländische Investoren. 52 Prozent der Investitionssumme stammt aus internationalen Kapitalquellen. Auf Verkäuferseite sind internationale Akteure dagegen nur zu 34 Prozent des Transaktionsvolumens vertreten, was den Trend zu Buy&Hold der vergangenen Quartale belegt. 2021 haben ausländische Investoren per Saldo so fast zusätzliche 1,8 Mrd. Euro in Logistik-Assets aufgebaut.

Aktuell scheint es, als könne nur der Angebotsmangel den Markt bremsen. Dass die Nachfrage längst nicht mehr bedient werden kann, belegt die erneut starke Renditekompression: „In allen Standorten der Big 7 gab die Rendite 35 Basispunkte binnen eines Jahres nach. Köln und Stuttgart liegen nun bei 3,10 Prozent, alle anderen bei 3,00 Prozent. Es ist bereits absehbar, dass sich der Trend fortsetzen wird“, gibt Diana Schumann einen Ausblick auf das laufende Jahr.

Quelle: JLL (20.01.2022)

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Diana Schumann und Dominic Thoma leiten Industrial Investment

Diana Schumann, JLL
Dominic Thoma, JLL

FRANKFURT, 20. Januar 2022 – Diana Schumann (37) und Dominic Thoma (45) leiten künftig als Co-Heads gemeinsam den Bereich Industrial Investment bei JLL in Deutschland. Beide behalten darüber hinaus ihre bisherigen Rollen bei – Schumann führt weiter aus Düsseldorf heraus das Logistikinvestment-Team West, Thoma aus München das Team Süd. Sie übernehmen die Aufgabe von Nick Jones, der das deutsche Team seit 2019 neben seiner Rolle als Executive Director Industrial and Logistics Investment International Capital Markets EMEA geführt hatte und sich nun wieder auf seine Aufgaben auf EMEA-Ebene fokussiert.

Dominic Thoma kam bereits 2005 von einem bundesweit agierenden Entwickler für Logistikimmobilien zu JLL, wo er zunächst das Münchener Vermietungsteam für Logistik- und Industrieimmobilien in Bayern führte. 2014 wechselte der Immobilienfachwirt in das nationale Industrie- und Logistikinvestment-Team und übernahm zusätzlich 2017 die Leitung und den Aufbau des regional agierenden Teams.

Diana Schumann schloss sich mit Jahresbeginn 2018 JLL am Standort Düsseldorf an und baute dort das regionale Logistikinvestment-Team auf, nachdem die IREBS-Immobilienökonomin zuvor als Asset- und Transaktionsmanagerin für das Ströher Family Office gearbeitet hatte.

Quelle: JLL (PM 20.01.2022)

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BVT platziert 2021 rund 230 Millionen Euro Eigenkapital

München, 20. Januar 2022 – Die BVT Unternehmensgruppe, München, hat im vergangenen Jahr bei professionellen, semiprofessionellen und Privatanlegern insgesamt 229,6 Millionen Euro Eigenkapital platziert. Schwerpunkte bildeten die Anlageklassen US-Immobilien, Immobilien Deutschland sowie der Bereich Multi-Asset mit Beteiligungsmöglichkeiten für Privatanleger und institutionelle Investoren.

Auch 2021 trugen die Investitionen professioneller und semiprofessioneller Anleger mit rund 80 Prozent bzw. rund 183 Millionen Euro den Hauptteil des platzierten Eigenkapitals bei, gut 20 Prozent bzw. rund 47 Millionen Euro entfallen auf das Geschäft mit Privatanlegern. Während in den Vorjahren US-Immobilien den Investitionsschwerpunkt bildeten, zeigt sich für 2021 ein sehr ausgewogenes Verhältnis zwischen US-Immobilien, Immobilien Deutschland und den Multi-Asset-Konzepten der BVT.

In der Anlageklasse US-Immobilien, in der BVT seit 1976 aktiv ist, konnte 2021 im Rahmen der BVT Residential USA Serie ein Eigenkapitalvolumen von 78,7 Millionen US-Dollar platziert werden: Erfolgreich ausplatziert wurde ein Publikums-AIF, ein Folgefonds startete ebenfalls noch im November 2021. Darüber hinaus wurde ein luxemburger Mono RAIF als Einzelmandat für einen institutionellen Investor aufgelegt. Weitere Fonds für professionelle und semiprofessionelle Investoren sind in Vorbereitung.

In der Anlageklasse Immobilien Deutschland legt BVT seit 1984 Beteiligungsmöglichkeiten auf und platzierte 2021 rund 76,6 Mio. EUR Eigenkapital. Konzipiert wurden gleich zwei Ertragswertfonds mit Fokus auf Immobilien in Nordrhein-Westfalen, einer davon konnte bereits erfolgreich ausplatziert werden. Ebenfalls erfolgreich ausplatziert wurde ein Spezial-AIF mit Investitionsfokus auf Zweitmarktbeteiligungen an Büroimmobilien. Ein weiterer Zweitmarkt-Spezial-AIF mit Fokus auf die Nutzungsart Handel sowie eine Zweitmarkt-Beteiligungsmöglichkeit für Privatanleger bleiben auch 2022 im Vertrieb.

Im Bereich der Multi-Asset-Konzepte, seit 2005 Teil des Produktportfolios, betrug das platzierte Eigenkapital im vergangenen Jahr rund 73,6 Mio. EUR. Im Vertrieb waren zwei Publikums-AIF, davon einer mit Fokus auf erneuerbare Energie und Infrastruktur.

Quelle: BVT (PM vom 20.01.2022)

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Mietpreisdynamik für Wohnimmobilien lässt in den Metropolen nach

© JLL

Frankfurt, 19. Januar 2022 – Die Preisdynamik der Wohnungsmärkte in den Metropolen kühlt etwas ab, doch dafür zieht nun das Umland nach: Im zweiten Halbjahr 2021 gab es am Wohnungsmarkt in Deutschland im Hinblick auf die Mietentwicklung unterschiedliche Strömungen. Unter den Big 8 entwickelten sich in München (+1,7 %, aktuell 20,90 Euro/m²/Monat), Köln (+3,9 %, 13,35 Euro/m²/Monat), Frankfurt (-3,1 %, 15,50 Euro/m²/Monat), Düsseldorf (0,0 %, 12,00 Euro/m²/Monat) und Stuttgart (0,0 %, 15,00 Euro/m²/Monat) die mittleren Angebotsmietpreise* auf dem Wohnungsmarkt (Bestand und Neubau) auf Jahressicht schwächer als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre. In Berlin (+4,1 %, 13,85 Euro/m²/Monat) gab es zwar ebenfalls einen deutlichen Rückgang der Dynamik, das Wachstum blieb aber ähnlich stark wie in Hamburg (+3,8 %, 13,55 Euro/m²/Monat) und Leipzig (+5,3 %, 7,90 Euro/m²/Monat).

„Leipzig konnte als einziger Markt unter den Big 8 in der Gesamtbetrachtung ein höheres Wachstum erzielen als im Fünfjahresvergleich und profitiert von seiner nach wie vor hohen Anziehungskraft. Wir erwarten auch weiterhin eine Fortsetzung dieser Entwicklung“, so Roman Heidrich, Lead Director Residential Valuation JLL Berlin. „In Berlin ist der Effekt durch den im Frühjahr 2021 gerichtlich gekippten Mietendeckel deutlich sichtbar. Der Anstieg von rund vier Prozent wird stark geprägt von einem knapp zehnprozentigen Anstieg bei den Mieten in Bestandsimmobilien, wo wir nach Aufheben des Mietendeckels eine deutliche Preisdynamik sehen konnten“, so Heidrich weiter.

Sebastian Grimm, Lead Director Residential Valuation JLL Frankfurt, fügt zur Entwicklung in Deutschland hinzu: „Während die hohe Dynamik der vergangenen Jahre in den Big 8 und den sonstigen kreisfreien Städten nachlässt, ziehen peripherere Standorte nun nach. In den Landkreisen liegt das Wachstum mit 5,5 Prozent auf Jahressicht im Gegensatz zu den Städten über dem Fünfjahresschnitt.“

Spitzenmiete in München gesättigt, Berliner Neubau mit steigenden Angebotsmieten

Auch bei der Entwicklung der Spitzenmietniveaus zeigt sich in den Big 8 ein diversifiziertes Bild. Berlin (+7,6 %) und Leipzig (+7,1 %), wie auch Hamburg (+6,3 %) und Düsseldorf (+5,5 %) können ihre Dynamik behaupten, während in München (0,0 %) eine anhaltende Sättigung zu beobachten ist und Märkte wie Stuttgart (-0,7 %) und vor allem Frankfurt (-5,8 %) teils deutliche Rückgänge zu verzeichnen haben. Im Vergleich zur mittelfristigen Betrachtung (H2 2016 – H2 2021) erfahren Hamburg, Düsseldorf und Leipzig deutlichen Aufwind im Spitzensegment. Auch wenn in Berlin die Dynamik gegenüber dem Fünfjahresschnitt etwas nachgelassen hat, zeigt sich dort unter den Metropolen weiterhin das stärkste Wachstum. „Der aktuelle Rückgang des durchschnittlichen Mietniveaus in Frankfurt ist insbesondere auf die starken Verluste im Spitzenmietsegment zurückzuführen, wobei eine veränderte Angebotszusammensetzung vor allem im Neubausegment die Erklärung liefert. Während in dem Segment im Jahr 2020 und im ersten Halbjahr 2021 viele Spitzenobjekte angeboten wurden, fehlte in der zweiten Jahreshälfte ein entsprechender Schub durch das Topsegment am Markt“, erklärt Sebastian Grimm.

Im Neubausegment bleibt die Dynamik der Angebotsmieten im Mittel der Big 8 im Vergleich zum fünfjährigen Mittel (+6,3 %) mit einem aktuellen Zuwachs von +6,4 Prozent anhaltend hoch, wenn auch lokal unterschiedlich stark ausgeprägt: In Berlin ist mit 13,3 Prozent der stärkste Anstieg zu beobachten, der auch im fünfjährigen Vergleich (+10,1 %) noch einmal deutlich zulegen konnte. „Befeuert wurde diese Entwicklung unter anderem durch den Mietendeckel, der zu Ausweichbewegungen führte, da er nur für Bestandsvermietungen galt und Investoren im Neubau mehr Potenzial sahen“, erläutert Roman Heidrich. Auch in Köln (+10,7 %) und Düsseldorf (+9,9 %) hat sich das Mietpreiswachstum sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im mittelfristigen Vergleich noch einmal deutlich gesteigert. In Hamburg (+6,7 %), Stuttgart (+5,0 %) und Leipzig (+4,5 %) gab es ebenfalls Steigerungen gegenüber dem Vorjahr, während die Entwicklung in München und Frankfurt deutlich abflachte.

ETW-Preise der Big 8 steigen weiter, aber im Spitzensegment lässt die Dynamik nach

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen* haben sich 2021 im Vorjahresvergleich überwiegend sehr dynamisch entwickelt und konnten ihr Wachstum gegenüber dem fünfjährigen Durchschnitt (H2 2016 – H2 2021) teilweise deutlich ausbauen. Im Mittel der Big 8 erreichten die Mediankaufpreise eine durchschnittliche Zunahme von 11,4 Prozent. Im Vergleich zum fünfjährigen Durchschnitt (+8,8 %) ist dies eine Steigerung um 2,7 Prozentpunkte. Noch stärker fiel die Zunahme in den übrigen kreisfreien Städten (+3,7 Prozentpunkte) ohne die Big 8 aus, wo die aktuelle jährliche Zunahme gar bei durchschnittlich 12,5 Prozent lag. Und auch die Peripherie, repräsentiert durch die Landkreise, steigerte ihren durchschnittlichen Anstieg der Mediankaufpreise auf Jahressicht auf 11,1 Prozent und konnte so den Fünfjahresschnitt (+9,6 %) um 1,5 Prozentpunkte ebenfalls deutlich überholen. „Die Peripherie schließt mit dieser Entwicklung somit weiter zu den Metropolen auf“, so Roman Heidrich.

In der Jahresbetrachtung der Mediankaufpreise zeigte sich der größte Zuwachs erneut in der pulsierenden Metropole Leipzig. Dort werden derzeit durchschnittlich 3.100 Euro/m² verlangt, was zwar im Vergleich mit den anderen sieben Metropolen nach wie vor gering ist, allerdings liegt die Steigerung auf Jahressicht bei 20,2 Prozent. In Düsseldorf (+14,0 %) liegt der durchschnittliche Kaufpreis derzeit bei 5.060 Euro/m², in München (+12,7 %) bei 9.750 Euro/m², in Köln (+12,6 %) bei 5.000 Euro/m² und in Berlin (+11,6 %) bei 5.560 Euro/m². Einstellige Wachstumsraten, aber nach wie vor dennoch deutliche Steigerungen verzeichneten Hamburg (+7,8 %, 6.210 Euro/m²), Stuttgart (+7,2 %, 5.330 Euro/m²) und Frankfurt (+5,3 %, 6.900 Euro/m²). Das Wachstum in Frankfurt fällt im Vergleich zum Fünfjahresschnitt (+10,6 %) deutlich gedämpfter aus als in den anderen sieben Metropolen, die entweder in etwa auf dem Fünfjahresschnitt liegen oder darüber. „In Frankfurt rühren die Signale aus dem Bereich der Bestandsimmobilien, aber auch im Neubausegment gibt es zuletzt eine deutliche Verlangsamung des Wachstums der Angebotskaufpreise“, weiß Sebastian Grimm.

Im Neubausegment liegt das durchschnittliche Kaufpreiswachstum in den Big 8 bei +8,1 Prozent, etwas unter dem Vorjahreswert von +8,8 %. Die Spanne reicht hier von +0,7 Prozent in Hamburg bis 13,3 Prozent in Berlin. Hamburg und Frankfurt (+1,1 %) liegen deutlich unter ihrem jeweiligen Fünfjahresschnitt, während Stuttgart (+9,4 %), Leipzig (+9,7 %) und Köln (+11,1 %) knapp darüber und sowohl München (+12,9 %) als auch Berlin deutlich über ihrem mittelfristigen Durchschnitt liegen.

Stark gestiegene Bau- und Sanierungskosten verhindern Preisrückgänge

Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Spitzensegment der Big 8 (Neubau und Bestand) stiegen zuletzt um durchschnittlich 11,2 Prozent, ein Zuwachs um 4,2 Prozentpunkte gegenüber dem Fünfjahresschnitt. Hier waren vor allem München (+22,2 %), Düsseldorf (+18,7 %) und Berlin (+16,6 %) stark, die jeweils ihre Fünfjahresergebnisse um zehn oder mehr Prozentpunkte übertrafen. Auch in Köln (+11,1 %) legte die Dynamik noch einmal zu und der Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre wurde um knapp fünf Prozentpunkte übertroffen. In Frankfurt (+7,0 %), Stuttgart (+5,0 %), Hamburg (+4,6 %) und Leipzig (+4,6 %) waren die aktuellen Wachstumsraten zwar weiterhin deutlich positiv, die Dynamik der vergangenen Jahre hat aber hier teilweise deutlich nachgelassen. „In Hamburg resultieren die Entwicklungen im Spitzensegment insbesondere aus der schwachen Entwicklung im Neubausegment“, erläutert Heidrich. „Die weiterhin steigenden Kaufpreise in den Topmärkten sind vor allem dem nach wie vor anhaltenden Nachfrageüberhang im Niedrigzinsumfeld geschuldet. Darüber hinaus sehen wir aber auch, dass die Baukosten zuletzt stark gestiegen sind, was sich unweigerlich auf die Preise – nicht nur beim Neubau, sondern auch bei Sanierungen – auswirkt. Dieser Effekt wird auch 2022 anhalten, so dass Preisrückgänge in den Big 8 auf breiter Front in den kommenden Monaten nicht zu erwarten sind“, gibt Grimm einen Ausblick.

Quelle: JLL (19.01.2022)

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Solvium verdoppelt im Jahr 2021 das platzierte Kapital auf 138 Millionen Euro

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Hamburg, 18. Januar 2022 – Solvium Capital hat im Jahr 2021 rund 138 Millionen Euro Anlegerkapital platziert und damit das Vorjahresergebnis (61,5 Mio. €) um rund 120 Prozent übertroffen. André Wreth, Geschäftsführer der Solvium Capital Vertriebs GmbH: „2021 war ein Ausnahmejahr, es hat einfach alles gepasst. Wir haben in neue Angebote investiert, neue Märkte erschlossen und damit einen großen Sprung nach vorne gemacht; das Ergebnis wollen wir in diesem Jahr bestätigen und wenn möglich moderat steigern. Unser erster Alternativer Investmentfonds (AIF) ist von den Vertriebspartner:innen gut angenommen worden. Für institutionelle Anleger:innen haben wir 2021 eine SICAV aufgelegt, in die bereits erste Pensionskasseninvestments geflossen sind. Wir danken allen Vertriebspartner:innen und unseren Kunden:innen für ihr Vertrauen.“


Auch Co-Geschäftsführer Jürgen Kestler zeigt sich sehr zufrieden: „2021 haben wir trotz der erneut ausgebrochenen Corona-Pandemie eine deutlich steigende Nachfrage nach unseren Produkten erlebt. Unsere eigenen Mitarbeiter:innen und auch unsere Vertriebspartner:innen haben sich mittlerweile sehr gut auf den hybriden und digitalen Vertrieb eingestellt. Unser AIF ist weiter im Angebot; einen Nachfolger für unser Butter-und-Brot-Geschäft, die Vermögensanlage Logistik Opportunitäten Nr. 3, hoffen wir in Kürze anbieten zu können.“

Quelle: Solvium (PM 18.01.2022)

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