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Category Archives: Sachwerte

Der Fondsbrief 2021

Der Fondsbrief Nr. 379:  

  • Zahlenspiele. Im Editorial kommentiert Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi die AIF-Umsätze aus dem Corona-Jahr 2020. Ein Minus von 15 Prozent hält er für nicht dramatisch. Außerdem: Hätte Jamestown seinen Fonds durchplatziert, wäre es wahrscheinlich gar nicht zu einem Ergebnis-Rückgang gekommen. (Seite 1)
  • Ausnahme. Jamestown ist das Maß der Dinge im Geschäft mit Publikums-AIF. Der Re-Start des aktuellen Fonds „Jamestown 31“ soll noch einmal 150 Millionen Dollar Anlegerkapital bringen. (Seite 2)
  • Bilanz. Im Gespräch mit dem Fondsbrief berichtet Jamestown-Fondsmanager Fabian Spindler, wie das gelingen soll – obwohl bei den Altfonds nicht immer alles läuft wie geplant. (Seite 5)
  • Marktstudie. Gut 1,2 Milliarden Euro Eigenkapital und 23 neu aufgelegte Publikums-AIF. Das sind die Kernzahlen in der aktuellen Untersuchung von Stefan Loipfinger. Er bedauert die mangelnde Transparenz zahlreicher Anbieter von Finanzprodukten. (Seite 9)
  • Dickes Plus. Monatelang war von den Vertretern und Beratern des Einzelhandels in düsteren Vorhersagen zu hören, wie schlecht es der Branche geht. Und nun das Ergebnis des Statistischen Bundesamtes: Das höchste Umsatzwachstum im vergangenen Jahrzehnt. Prof. Günter Vornholz kommentiert die Lage. (Seite 14)
  • Umdenken. Corona ist nur ein Beschleuniger. Der Einzelhandel muss sich komplett neu aufstellen. In diesem Sinne interpretiert Aengevelt seine Analyse zum Einzelhandelsmarkt. (Seite 15)
  • Peng. Der Hammer fällt seltener. Die anhaltende Niedrigzinsphase betrachtet Argetra als wichtigsten Faktor für den Rückgang der Zwangsversteigerungstermine. Die Quote ist bundesweit immer noch sehr unterschiedlich verteilt. (Seite 16)
  • Rekord-Markt. Investoren haben im vergangenen Jahr vier Milliarden Euro für Pflegeheime und andere Sozialimmobilien ausgegeben. Das berichtet BNP Paribas Real Estate. Die Rendite sank auf durchschnittlich vier Prozent. (Seite 17)
  • ESG-Regeln. Alles klar – keiner weiß Bescheid. Nicht nur Warburg HIH Invest fragt sich, was in Sachen Nachhaltigkeit auf die Immobilienbranche zukommt. (Seite 18)
  • Das Letzte. Gibdat ma die Omma. So sprach das Ruhrgebiet. Bald auch alle, die den Duden lesen? (Seite 20)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Gotzi, Dr. Ruth Vierbuchen und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG

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Hahn Gruppe kauft Fachmarktzentrum in Celle

  • 24.500 m² Mietfläche; langfristig vermietet
  • Ankermieter EDEKA und OBI
  • Akquisition für Spezial-AIF der Hahn Gruppe

Bergisch Gladbach, 1. März 2021 (OPM): Die Hahn Gruppe hat für ihren institutionellen Immobilienfonds HAHN German Retail Fund II ein Fachmarktzentrum in Celle, Niedersachsen, erworben. Verkäufer der Handelsimmobilie ist der britische Private-Equity-Fonds Manager PineBridge Benson Elliot. Die Rechtsanwaltskanzlei McDermott Will &
Emery war bei der Transaktion beratend tätig. Die technische Due Diligence ist von Brand Berger durchgeführt worden. Der Übergang des Objekts hat Anfang März 2021 stattgefunden.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Das im Jahr 2002 erbaute Fachmarktzentrum Celle weist eine Mietfläche von rund 24.500 m² auf und umfasst insgesamt drei Gebäudeteile. Hauptmieter der Handelsimmobilie sind EDEKA und OBI, die am Standort einen Verbrauchermarkt bzw. einen Bau- und Gartenmarkt betreiben. Die weiteren Mieter, dm-Drogeriemarkt, denn’s Biomarkt sowie zahlreiche Gastronomie und Dienstleistungsbetriebe komplettieren den attraktiven Branchenmix.
Die Handelsimmobilie ist langfristig vermietet, der WAULT liegt bei 8,7 Jahren. Der langjährig etablierte Nahversorgungsstandort verfügt über eine sehr verkehrsgünstige Lage an einer der wichtigsten Hauptverkehrsstraßen von Celle. Auf dem 75.400 m² großen Grundstück, Telefunkenstraße 33-49, befinden sich rund 740 ebenerdige PKW-Stellplätze.
Die Kreisstadt Celle liegt in der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg. Die überdurchschnittliche Einzelhandels-Zentralitätskennziffer dokumentiert, dass das Oberzentrum eine wichtige Versorgungsfunktion für das Umland ausübt. Es handelt sich zugleich um einen regional bedeutenden Arbeitsplatzstandort.
HAHN German Retail Fund II investiert in großflächige Handelsimmobilien
Das Fachmarktzentrum Celle ist eine Akquisition für den HAHN German Retail Fund II, der sein Immobilienportfolio mit einer weiteren renditestarken Core-Handelsimmobilie ergänzen kann. Der offene Spezial-AIF ist aktuell in rund 20 deutsche großflächige Handelsimmobilien investiert – beispielsweise Fachmarktzentren, Verbrauchermärkte,
SB-Warenhäuser und Baumärkte. Der Immobilienfonds richtet sich insbesondere an Stiftungen, Versorgungseinrichtungen und Pensionskassen.
Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe, erläutert die Vorzüge der Assetklasse: „Lebensmittelgeankerte bzw. versorgungsorientierte Handelsimmobilien haben im vergangenen Jahr ihre Einnahmesicherheit und Wertstabilität selbst bei schwierigen Bedingungen unter Beweis stellen können. Im Zusammenspiel mit einem sich wieder aufhellenden Umfeld erwarten wir eine Fortsetzung der guten Entwicklung. Insofern freuen wir uns darüber, dass der HAHN German Retail Fund II bereits ein Investitionsvolumen von deutlich über 300 Mio. Euro aufweist. Der Spezialfonds befindet sich auf gutem Wege, sein Zielvolumen von rund 400 Mio. Euro zu erreichen.“

Quelle: Hahn Gruppe (Marc Weisener)


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ÖKORENTA mit ausgezeichnetem Geschäftsjahr 2020, zukunftsweisender Produktpalette und solider Unternehmensaufstellung

Aurich, 26.02.2021(OPM): Die ÖKORENTA-Gruppe aus dem Ostfriesischen Aurich kann auf ein hervorragendes Geschäftsjahr 2020 zurückblicken. Sie hat zum Jahresende zwei Alternative Investmentfonds, einen Publikums- und einen Spezial-AIF, mit einem Gesamtvolumen von rund 65 Mio. Euro geschlossen und liegt auch mit den Investitionen für ihre Fonds voll im Plan. Damit verwaltet der erfahrene Fondsinitiator und Portfoliomanager inzwischen in Summe ein Anleger-/Eigenkapital von über einer Viertelmilliarde Euro.

„Unsere Portfoliofonds treffen gerade auch in Zeiten der Pandemie den Nerv vieler Anleger, denn sie erfüllen den Wunsch nach realer Wertschöpfung, Solidität, und Nachhaltigkeit. Nicht zuletzt investieren sie mit den Erneuerbaren Energien in einen Wirtschaftsbereich, der weltweit zu den bedeutendsten Zukunftsbranchen gehört“, so Jörg Busboom, geschäftsführender Gesellschafter der ÖKORENTA.

Wer zum Jahresende nicht mehr zum Zuge gekommen ist, kann sich an dem nächsten Fonds aus der Publikumsreihe, dem ÖKORENTA Erneuerbare Energien 12, beteiligen. Er wird voraussichtlich Anfang des 2. Quartals an den Start gehen. Die Beteiligung ist ab einer Mindestzeichnung von 10.000 Euro möglich.

Nicht nur auf der Produktebene, auch unternehmensseitig ist die ÖKORENTA-Gruppe für die Zukunft bestens positioniert. Um auch langfristig ein mitinhabergeführtes Unternehmen zu bleiben, wurde Jörg Busboom, der seit 2015 in der Unternehmensgruppe tätig und seit 2019 gemeinsam mit dem Gründer Tjark Goldenstein Geschäftsführer der ÖKORENTA Invest GmbH ist, jetzt Mitgesellschafter dieser Holding der ÖKORENTA-Gruppe.

„Mit diesem Schritt geben wir ein klares Statement ab, dass die ÖKORENTA auch in Zukunft ein mitinhabergeführtes Unternehmen sein wird und die strategischen Geschäftsentscheidungen von Personen getroffen werden, die ein hohes Eigeninteresse am langfristigen Erfolg des Unternehmens haben,“ so Tjark Goldenstein, Gründer und geschäftsführender Hauptgesellschafter der ÖKORENTA.

Quelle: Pressemeldung ÖKORENTA

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BeteiligungsReport 123/2021 | 2020 ein infiziertes Jahr geht zu Ende: Publikums-AIF und Vermögensanlagen geraten unter Druck

Seite
2 EDITORIAL
3 WIR IN DEN MEDIEN
4 NEWS: Kurzmeldungen
6 ASSET: Aktuelle Publikums- AIF und weitere alternative Investments
8 ASSET: Aktueller Marktbericht Gesamtjahr 2020 zum
Zweitmarkt für geschlossene Fonds
9 ASSET: Bulwiengesa: Immobilienindex
10 ASSET: Geschlossene Publikums-AIF: Emissionsvolumen rückläufig – Service-KVGen auf dem Vormarsch
11 ASSET: Corona hat auch die Beteiligungsbranche infiziert
12 CONTROL: Mark my words / Kritisches vom Markt
13 SOCIETY: Deutsches FinanzbildungsForum
14 SOCIETY: Personelles
15 SOCIETY: Medienpartner, Erscheinungstermine 2021 im Überblick

Viel Spaß beim Lesen

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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IMMAC BAUT TROTZ CORONA-BARRIEREN PLATZIERUNGSERGEBNIS 2020 AUS

Hamburg, 23. Februar 20 – Der Hamburger Spezialist für Sozialimmobilien-InvestmentsIMMAC hat 2020 trotz der Einschränkungen im beratungsintensiven Vertrieb bei Privatanlegern sowie professionellen und semiprofessionellen Investoren rund insgesamt 66 Millionen Euro Eigenkapital im Immobiliensegment platziert. Damit konnte das Platzierungsergebnis des Vorjahres von 55 Millionen Euro deutlich übertroffen werden.

Auch unter den herausfordernden Pandemie-Bedingungen gelang es der IMMAC group im Jahr 2020 sieben neue Investmentvermögen anzubieten. Den Investitionsschwerpunkt bildeten erneut Healthcare Objekte in Deutschland, Österreich und Irland. Bei zwei Investmentvermögen in Österreich wurden darüber hinaus Erweiterungsbauten realisiert und von den Gesellschaftern im Rahmen von Kapitalerhöhungen finanziert. Zum ersten Mal platzierte IMMAC 2020 auch einen AIF speziell für institutionelle Anleger.

IMMAC hat 2020 den Ausbau seines Pflegeportfolios in Deutschland, Irland und Österreich kontinuierlich über die Fondsplatzierung hinaus vorangetrieben. Es konnten die Transaktionen und Neubauten von 11 Pflegeheimen und 2 Anlagen für Betreutes Wohnen finalisiert werden. Das Investitionsvolumen der IMMAC Healthcare-Sparte betrug 2020 über 170 Mio. Euro. Der Bestand wurde damit auf 144 Immobilien bestehend aus stationären Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Wohnanlagen mit einer hervorragenden immobilienwirtschaftlichen Performance für die Anleger ausgebaut.

„Gerade in der aktuellen Krisenzeit hat sich unsere Investitionsstrategie bewährt“, resümiert Florian M. Bormann, Geschäftsführer IMMAC Immobilienfonds GmbH. „Wir setzten auf hochwertige Objekte im krisenresistenten Nischensegment Healthcare. Die Assetklasse reagiert nach einhelliger Research-Meinung zum Jahresbeginn mit sehr positiver Zukunftsperspektive. Ende 2020 konnte unsere Transaktionsabteilung noch einige Transaktionen abschließen, weitere befinden sich bereits in der Pipeline. Auf der Platzierungsseite konnten wir Investoren auch während der Lockdowns erreichen. Den diesjährigen Erfolg schreiben wir aber auch zu einem großen Teil der hohen Wiederanlagequote erfolgreicher IMMAC-Investitionen zu.“

Das Jahr 2021 läuft vielversprechend an. Die Auflage des ersten Fonds 2021 ist bereits für das 1. Quartal geplant. IMMAC, 2020 anlässlich der Altenheim EXPO Spezial als Investor des Jahres ausgezeichnet, rechnet auf Anlegerseite mit keiner großen Zurückhaltung. Gründe hierfür sind der anhaltend starke Kapitaldruck sowie der fortschreitende Impfprozess, der für ein Aufleben des Sicherheitsgefühls in der Gesellschaft sorgt.

Quelle: IMMAC (PM vom 23.02.21)

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LHI Gruppe investiert 2020 rd. 500 Mio. Euro in Investments für Institutionelle Investoren

München, 23.02.21 – Das Jahr 2020 war für die LHI Gruppe insgesamt ein erfolgreiches Jahr. Trotz Corona setzte die LHI Gruppe 2020 Transaktionen mit einem Volumen von mehr als 1,9 Mrd. Euro um und die Assets under Management belaufen sich per 31.12.2020 auf insgesamt rd. 15 Mrd. Euro.

Rd. 500 Mio. Euro investierte die LHI in Assets, die in Anlageprodukte für Institutionelle Investoren flossen. Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Nutzen und der langfristig wirtschaftliche Erfolg für Investoren waren die Hauptauswahlkriterien dabei. So investierte die LHI u.a. in den ersten Solarpark in Dänemark, Wasserkraftwerke in Portugal sowie in eine Kita in Hamburg und ein Nahversorgungszentrum in München. Das aktive Investmentvermögen bei den Produkten für Institutionelle Investoren beläuft sich auf 5,8 Mrd. Euro.

Auch 2021 werden nachhaltige Investmentangebote im Fokus sein. Die Assetklasse Erneuerbare Energien, die bisher in Solar- und Windparks investierte, wird sukzessive um neue Technologien erweitert. Bei den Immobilien wird der Spezial-AIF „Wohnen im Alter“ im Portfolio sein. Auch im Bereich Aviation wird die LHI Gruppe Investments anbieten, die gesellschaftlichen Nutzen stiften. Das ist beispielsweise möglich, durch Investments in Helikopter, die zur Luftrettung eingesetzt werden und Frachtflugzeuge oder Spezialflugzeuge zur Überwachung wichtiger Umweltmaßnahmen.

„Wir sind uns unserer und der Verantwortung unserer Investoren bewusst, weshalb unsere Investmentstrategie auch 2021 vor allem auf nachhaltigen Assets liegen wird. Daher haben wir uns auch der Initiative E.C.O.R.E der Immobilienwirtschaft angeschlossen, deren Ziel es ist, Branchenstandards zur Messung der Nachhaltigkeitsperformance von Immobilien und Portfolios zu etablieren“, so Dieter Seitz Geschäftsführer der LHI Capital Management GmbH.

Quelle: LHI Gruppe (PM vom 23.02.21)

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Habona Invest engagiert sich mit ECORE für Nachhaltigkeitsstandards in der Immobilienbranche

Frankfurt, 23. Februar 2021 – Die Immobilienwirtschaft muss in besonderem Maße die Verantwortung für die Erreichung des EU-Klimaziels 2050 übernehmen. Als Teil der Initiative ECORE – ESG-Circle of Real Estate leistet die Habona Invest-Gruppe ihren Beitrag zur Entwicklung transparenter und praktikabler Nachhaltigkeitsstandards. Das von der Initiative entwickelte ESG-Scoring berücksichtigt auch die Besonderheiten der Assetklasse Nahversorgung.

Schon heute ist bei Habona Nachhaltigkeit Programm. Mit dem Fokus auf systemrelevante Immobilien wie Lebensmittelmärkte und Kindertagesstätten sichert Habona Invest die Grundversorgung der Menschen auch abseits der Ballungsgebiete. Auch die Mieter der Immobilien haben sich schon seit langem der Einhaltung von klaren Nachhaltigkeitszielen verpflichtet.

Das ESG-Scoring-Modell wurde in den vergangenen Monaten unter Einbindung von Nachhaltigkeitsexperten von mehr als 40 namhaften Größen der Immobilienbranche sowie von den Verbänden ZIA und BVI erarbeitet. Selbstverständlich werden dort auch die Taxonomie-Kriterien des „Action Plan on Sustainable Finance“ der EU sowie die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommen abgebildet.

„Mit dem neuen Nachhaltigkeitsstandard ECORE setzen wir einen Meilenstein für unsere Branche. Es freut uns als Mitglied der Brancheninitiative die Zukunft der Immobilienwirtschaft aktiv mit zu gestalten und uns auch somit unserer Verantwortung zu stellen“ so Hans Christian Schmidt FRICS, Geschäftsführer und Chief Sustainability Officer der Habona Invest-Gruppe.

Quelle: Habona Invest (PM vom 23.02.2021)

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Totgesagte leben länger – Warum gedruckte Reklame auch in der Online-Ära funktioniert

©Sebastian Retz, Creative Director bei Hörger & Partner

Ulm, Februar 2021 (OPM): Printwerbung wird immer wieder attestiert, dass sie im digitalen Zeitalter keine Zukunft hat. Gegen Online-Formate mit großen Reichweiten, kleinen Streuverlusten und geringen Kosten, so das landläufige Argument, könnten Druckerzeugnisse nicht bestehen. Bei vielen Unternehmen hat sich daher ein Shift des Werbebudgets Richtung Online-Reklame vollzogen. Einige Betriebe haben ihre Werbeaktivitäten sogar komplett in die virtuelle Welt verlegt und verstärkt in Influencer Relations, mobile Apps oder Virtual Reality investiert. „Klassische Printwerbung kann sich aber für Unternehmen trotzdem lohnen. Vorausgesetzt, es handelt sich dabei um clevere Maßnahmen, die Aufmerksamkeit wecken und hohe Responsequoten versprechen“, unterstreicht Sebastian Retz, Creative Director bei Hörger & Partner.
Nur digital ist auch keine Lösung
Besonders bei jungen Zielgruppen zwischen 19 und 39 Jahren spielt sich ein wachsender Teil des Lebens in der digitalen Welt ab. Sie haben eigene Communities im Netz, lassen sich von Videos auf YouTube und TikTok unterhalten, shoppen via App oder suchen einfach nach Nützlichem. Im Raum der unbegrenzten Möglichkeiten sind maßgeschneidertes Wissen, grenzenlose Unterhaltung und unmittelbare Befriedigung scheinbar im Überfluss verfügbar. Bei vielen Konsumenten erschwert das jedoch die Kaufentscheidung, denn mit der Informationsflut steigt auch die Werbedichte. „User werden mit Angeboten förmlich überschüttet. Ein harter Kampf um die Aufmerksamkeit des Publikums ist die Folge“, weiß Sebastian Retz. „Wer auf digitalen Kanälen in Sachen Marketing erfolgreich sein möchte, muss in Sekunden aus der Masse hervorstechen und mit dem eigenen Content begeistern.“ Häufig passiert jedoch das Gegenteil: Potenzielle Kunden reagieren genervt auf aufdringliche Spots, animierte Banner

oder quietschbunte Pop-ups, die vor oder in den angeklickten Inhalten erscheinen. Bei einer steigenden Zahl von Usern führt das zu einer grundsätzlichen Abwehrhaltung. Dank Ad-Blocker, Spam-Filter oder Cookies-Löscher verbannen sie Reklame von ihren Bildschirmen. Hinzu kommt, dass mit der wachsenden Komplexität der Online-Werbeformen, ihren technischen Hintergründen und den Eigenarten der unterschiedlichen Endgeräte die Wirkung digitaler Reklame immer unklarer wird.
Print gewinnt!
„Wenn es darum geht, wirkungsvolle Kampagnen zu lancieren, erfährt vor allem gedruckte Werbung eine Renaissance“, erzählt Sebastian Retz. Sie setzt dort an, wo die sogenannte Ad-Blindness, das unbewusste Ausblenden von digitalen Anzeigenformaten, beginnt. Anders als Banner, Spots und Co. flirren gedruckte Artikel nicht über Displays, sondern verwandeln Werbebotschaften in multisensorische Erfahrungen. „Idealerweise bleiben diese in den Köpfen der Kunden präsent, weil sie nicht nur interessant und relevant sind, sondern weil sie Emotionen wecken und so eine längerfristige Beziehung zwischen Menschen und Marke aufbauen“, betont Sebastian Retz. Neben der Wertigkeit des Gedruckten spielen dabei die Nachhaltigkeit der Inhalte, eine einladende Optik sowie eine kreative Gestaltung eine entscheidende Rolle. Dabei steht für den Experten fest: „Informationen müssen durch optische und haptische Details interessant verpackt werden, sodass ein bleibender Eindruck entsteht.“ Zielgruppenspezifische Produktempfehlungen in gedruckten Mailings, die direkt im heimischen Postkasten landen, vereinen den gewünschten Push-Effekt mit der Nachhaltigkeit von Druckerzeugnissen. Darüber hinaus verschaffen außergewöhnlich gestaltete Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften trotz Auflagenrückgang Aufmerksamkeit. Der Vorteil: Sie müssen nicht am Spam-Filter vorbei, sind langlebiger und profitieren vom Ruf der Glaubwürdigkeit der Printmedien.

Quelle: Borgmeier Public Relations

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Der Immobilienbrief 2021

„Der Immobilienbrief“ Nr. 494:

Im Editorial geht Werner Rohmert kurz auf die Marslandung ein und ob der sich wirklich über den Besuch freut. Nach der Ford-Elektroankündigung und Bill Gates zu Atomkraft geht es auch diesmal an Elektro und Atom auch bei Rohmert nicht vorbei. Der Merkel-Auftritt zur Lockdown-Verlängerung und vor allem seine eigene Argumentation zur Lockdown-Verteidigung machen Rohmert sehr nachdenklich. LAST BUT NOT LEAST verweist Rohmert auf die in Kürze erscheinende Ausgabe 500 in genau 20 Jahren und bittet Sie um Statements und vielleicht Unterstützung und sagt aber auch Dank. (S. 1)

  • Die Realität holt Shopping Center und Messebetreiber ein- Unibail nimmt 28% weniger Mieten ein: Das stützt die Befürchtung, dass die Krise bei uns noch gar nicht angekommen sein könnte, denn mit Unibail trifft es einen repräsentativen weltweit agierenden Entwickler und Betreiber. (Rohmert, Seite 3)
  • Expo Real und Mipim 2021- In Präsenz, hybrid, online oder gar nicht? Zwar ist auf der Homepage der Expo Real aktuell zu lesen, dass die Messe vom 11.10. bis 13.10. Oktober 2021 stattfindet, intern scheint man den Termin – sei es aus pandemiebedingten oder gar wirtschaftlichen Überlegungen heraus – jedoch in Frage zu stellen. (Wrede, Seite 4)
  • RICS sehen negative Stimmung mit Aufwärtstrend- Global Commercial Property Monitor Q4 2020: Unter Berücksichtigung des weltweiten erneuten Lockdowns ist aus Sicht von „Der Immobilienbrief“ die Umfrage des aktuellen RICS Global Commercial Property Monitor ein Stimmungsbild von gestern. Jedoch spüren wir auch durchaus, dass die Stimmung zumindest in Deutschland stabil ist, auch wenn wir das nicht in jeder Hinsicht nachvollziehen können. (Rohmert, Seite 6)
  • Weniger Publikums-Fonds und geringere Platzierungsumsätze im Corona-Jahr: Stefan Loipfinger und k-mi veröffentlichen Platzierungszahlen (Wrede, Seite 8)
  • Immobilienpreise stiegen 2020 trotz Pandemie um 6%: Der vdp- Immobilienpreisindex stieg am Jahresende 2020 auf den neuen Höchststand von 172,8 Punkten. Der durchschnittliche Anstieg der Immobilienpreise um 6,0% resultiere aber lediglich aus der Verteuerung der krisenresilienten Wohnimmobilien von deutschlandweit 7,5%. Bei Gewerbe ging es nach unten. (Wrede, Seite 13)
  • IW-Studie erwartet Festhalten an Büroflächen – für 12 Monate: Ungeachtet des Homeoffice-Booms wollen lediglich 6,4% der Unternehmen in den kommenden 12 Monaten ihre Bürofläche reduzieren, zeigt eine neue IW-Umfrage(Rohmert, Seite 14)
  • Wohneigentumsquote stagniert, warum eigentlich nicht? Deutschlands Prosperität resultiert aus dem erstklassigen Mietermarkt Deutschland, ist industriell geprägt und seither kulturell ein Mieterland mit relativ geringen Wohneigentumsquoten. Dafür hat Deutschland ein vergleichsweise hervorragendes soziales Sicherungsnetz und eine die Grundbedürfnisse deckende Altersversorgung. (Rohmert, Seite 17)
  • GdW widerspricht Mietstatistiken- Potenzial von 235.000 „Ex-Büro-Wohnungen“ bis 2025: Wohnungsbaustudien werfen der Regierung mehr oder minder regelmäßig Versagen in der Wohnungspolitik vor. Manchmal folgen direkt einfache Lösungen. „Der Immobilienbrief“ fragt allerdings oft nach der Datenbasis.(Rohmert/ Wrede, Seite 20)
  • Der Mietendeckel und der Mangel an bezahlbarem Wohnraum: Der „Berliner Sonderweg“ und die Folgen: Im Super-Wahljahr 2021 steht die Immobilienwirtschaft vor großen Herausforderungen. Der Problemdruck ist vor allem beim Mangel an bezahlbarem Wohnraum groß. Auf dem Wohnungsmarkt müssen Alternativen zu einer reinen Regulierung von Mieten nach dem rot-rot-grünen „Berliner Sonderweg“ geschaffen werden. (Schuhmann, Seite 22).
  • Prognose zum Finanzierungsmarkt sieht steigende Risiken: Die Botschaften, die Finanzierungsinstitutionen derzeit aussenden, seien komplex, meinen die Autoren Anke Herz, JLL Team Leader Debt Advisory Germany und Thomas Beyerle, Group Head of Catella Research. Sie haben in einer Gemeinschaftsarbeit im immobilienmanager 1/2. 2021 29 den Finanzierungsmarkt 2021 unter die Lupe genommen.(Seite 23)
  • Upcycling im großen Stil – „Einweg“ ist nicht immer DER Weg: Oft werden Objekte unnötig abgerissen, gerade unter Klimagesichtspunkten erscheint das fragwürdig, bedenkt man, wieviel graue Energie in den ausgesonderten Objekten steckt. (Wrede, Seite 25)
  • Empire State Building meist getaggtes Bürogebäude auf Instagram: Messeturm auf Platz 15 weltweit(Wrede, Seite 26)
  • Aus unser Medienkooperation mit immobilien intern: Umwandlungsverbot für Mehrfamilienhäuser in Mieterhotspots (Seite 26)
  • Umsatzboom im Einzelhandel: Die hohe Sparneigung und die Lockdown-Folgen wirkten sich zwar negativ auf die Konsumbereitschaft aus, jedoch konnte der Einzelhandel von den staatlichen Gegenmaßnahmen sowie den geringeren Ausgaben in Freizeitbereichen profitieren. (Vornholz, Seite 27)
  • Sicherheit ist das Gebot der Stunde: Hieß es bisher vor allem Lage, Lage, Lage, könnte man die aktuelle Situation am besten mit Core, Core, Core beschreiben. Rund die Hälfte der von Union Investment im Rahmen ihrer Investitionsklima-Studie befragten 150 Immobilienunternehmen in Deutschland, Frankreich und Großbritannien achten stärker auf bonitätsstarke, krisenfeste Mieter mit langfristigen Verträgen. (Götza, Seite 28)
  • Durch Airbnb-Vermietungen steigen in Berlin die Mietpreise: Seit rund zehn Jahren steigen in Berlin die Mietpreise von Wohnimmobilien stark an. Kurzzeitvermietungen über Vermittlungsplattformen wie Airbnb stehen im Verdacht, diese Entwicklung weiter zu verstärken. (Krentz, Seite 29)
  • *Der*5 Minuten*Hospitality*Experte*: Mehr Empathische Frauen. Mehr handwerkliche Exzellenz plus Meisterbrief und MBA. (Völcker, Seite 31)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Und täglich grüßt das Murmeltier

Editorial des Beteiligungsreport 123/2021 (Vorab-Veröffentlichung)

Lieber Leser,

manchmal komme ich mir vor, wie der Protagonist in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Ich wache jeden Tag auf und es ist immer noch Lockdown. Man geht ins Büro, führt Telefonate und Videomeetings – einfach immer der gleiche Tagesablauf. Und in den Nachrichten oder im Internet: Lauterbach, Drosten, Streeck, die die Apokalypse für uns kommen sehen und eine Bundeskanzlerin, deren Furchen links und rechts des Mundes immer tiefer werden. Freiheit ist heute nicht mehr die Norm, sondern Beschränkungen, Grenzschließungen und Ausgangssperren herrschen derzeit vor. Aber halt! Da ist ja noch der Sonnenkönig Markus Söder, der das politische mediale Bollwerk gegen die Pandemie zu sein scheint. Ich finde das alles nicht sehr schlüssig. Aber ich muss auch zugeben, dass ich nicht die Beweise für einen besseren Weg hätte. Für mich war immer der schwedische Weg der Selbstverantwortung sinnstiftend, weil dieser nicht gleich die Wirtschaft platt macht. Und jetzt knicken die Nordlichter ein – welch eine Niederlage in der Diskussion mit meiner Frau.
Aber ich habe beschlossen, der Pandemie mit ihrer Hilfe etwas entgegenzusetzen. Ich habe keine Corona-Hilfen beantragt. Die wären eh nicht ausgezahlt worden. Ich sehe nach vorne: Im 20. Jubiläumsjahr unseres Verlages habe ich von meinem geschätzten Kollegen die Geschäftsanteile übernommen. Ich glaube einfach an die Idee der medialen Vermittlung von

Finanzbewusstsein und die Notwendigkeiten von Sachwerten in dieser Zeit.

Deshalb bringen wir dieses Jahr das Jahrbuch BeteiligungsKompass 2021 als real asset branch book heraus. Neben unserer Jubiläumsausgabe des BeteiligungsReports, einer Doppelausgabe mit der Idee einer Print-Sachwert-Messe Ende April 2021, planen wir mit unserem altruistischen Projekt Stiftung Finanzbildung das Deutsche FinanzbildungsForum am 05.07.2021 – im Zweifel als Hybrid-Online-Veranstaltung. Hier ist zumindest mit Hilfe von strategischen Partnern Kostendeckung geplant.
Und ich bringe verstärkt mein Wissen rund um die strukturierte und reale Sachwertwelt ein bei Vermögensverwalter und Family Offices. Ein erster Beratungsvertrag mit einer Family Office ist geschlossen, ein Sitz in einem Anlageausschuss für ein Spezial-AIF übernommen. Und mit Kooperationen zu Druckereien in Polen können Prospekte, Bücher und andere Druckerzeugnisse zu guten Preisen in bester Qualität, auch in kleinen Auflagen und vor allem individuell anbieten.

Ich habe somit meinen persönlichen Kampf gegen die ökonomischen Corona-Folgen aufgenommen. Ich bitte aber auch Sie, liebe Leser, Consultant, KVGs und Asset-Manager, ebenso Flagge zu zeigen und nicht zu erwarten, alles kostenlos zu bekommen. Dabei denke ich nicht nur an mich und die epk media. In diesem Jahr hat auch mein geschätzter Kollege und Freund, Werner Rohmert ein Doppeljubiläum: Die 500. Ausgabe des hervorragenden Immobilienbriefes – eine Pflichtlektüre in der Immobilienwelt sowie ebenfalls das 20-jährige Jubiläum. Dazu erscheint eine Immobilienbrief-Jubiläumsausgabe am 12. Mai 2021. Oder, die so wichtige Leuchtturm-Analyse „Marktstudie Geschlossene Publikums-AIF und Vermögensanlage 2021“ von Stefan Loipfinger, die trotz des ausgefallenen Sachwert-Kolloquiums jetzt für 295 Euro verfügbar ist. Es gäbe so viele zu erwähnen, allein der Platz dafür fehlt. Viele tragen zur Transparenz des Marktes bei und wenn dieser Pluralismus verschwindet, wird ein Markt nicht besser. Die Sachwertbranche verschwindet eher in die Bedeutungslosigkeit. Deshalb: Auch wenn wir Schreibenden den Markt oft kritisieren, wir sind Teil dieses Marktes und ohne uns fehlt etwas. Viel Freude beim Lesen.


Ihr Edmund Pelikan

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