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Category Archives: Medien

FOR – family office report 2020

Immobilien Herbstgutachten der ZIA – eine Zusammenfassung

Das EHI hat für das Herbstgutachten 2020 des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, die Lage der Handelsimmobilien analysiert. Im Fokus stand die Auswirkungen der Corona-Krise auf die verschiedenen Nutzungsarten zu untersuchen:
Hotellerie, Wohnimmobilien, Logistikimmobilien, Pflegeimmobilien sowie der Büromarkt. Die Innenstädte in Deutschland sind infolge der Corona-Krise in großer Gefahr, ihre Attraktivität zu verlieren. Förderkonzepte müssen in Zukunft viel treffsicherer sein. Krisengewinner, wie beispielsweise der Onlinehandel, sollten nicht unnötigerweise subventioniert werden.

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BeteiligungsReport 119/2020 | Wesentliche Neuerungen in der Arbeit für FAVs Die Neuregelungen, die für Finanz-anlagenvermittler ab sofort gelten!

Im aktuellen BeteiligungsReport 119/2020 finden Sie folgende Themen:

2 EDITORIAL
3 Wir in den Medien
6 NEWS: Kurz notiert
8 ASSET: Scope Institutionelle Immobilienfonds; Wohnen statt Einzelhandel
10 ASSET: ASSET: FPRE: Metaanalyse
11 ASSET: Über Beteiligungen: Die neue Lust am Wohnen verspricht Stabilität im Portfolio
12 ASSET: Aktuelle Publikums-AIF am Markt
14 CONTROL: Fondsbesprechungen aktueller AIFs
16 CONTROL: RICS erwartet neuen Zyklus für Deutschland
17 CONTROL: Kritisches vom Markt
18 PERSONELLES
19 SOCIETY: Nominierungen zu Deutscher Beteiligungspreis 2020

Ihr Edmund Pelikan

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Die Neuregelungen, die für Finanzanlagenvermittler ab sofort gelten!

Wesentliche Neuerungen in der Arbeit für FAVs

© Shutterstock

Landshut, 01.09.2020- Nun ist es da. Die Auswirkungen der MIFID II schlagen nun auch auf den Markt der Finanzanlagenvermittler (FAV) durch, und bringen gewaltige Veränderungen mit. Vor allem das Taping ist die wohl gravierende Neuerung: jedes Beratungsgespräch am Telefon muss nun aufgezeichnet und archiviert werden. Dazu bieten sich zwar zahlreiche Dienstleister an, aber die entstehenden Kosten und meist ein deutlich geänderter Workflow erschweren die Arbeit in Zukunft. Wie die geneigten Leser wissen, ist der Verfasser dieser Zeilen nicht nur seit Jahren Herausgeber dieser Zeitung, sondern auch als Sachverständiger tätig und im Prüfungsausschuss für die Vergabe der § 34 f (GewO)-Lizenzen bei der IHK tätig. Im Zuge dieser Tätigkeit wird man auch von den jeweils zuständigen IHKs auf dem Laufenden gehalten. Die Information zu den Änderungen zum 01.08.2020 sind eine prägnante Zusammenfassung sozusagen von höchster Stelle, die ich Ihnen nicht vorenthalten will.

Neuregelungen für Finanzanlagenvermittler ab 1. August 2020
Zur Umsetzung der Vorgaben der EU-Finanzmarktrichtlinie (MiFID II) wurden zusätzliche Wohlverhaltensregelungen für gewerbliche Finanzanlagenvermittler in die Finanzanlagenvermittlungsverordnung aufgenommen bzw. bestehende Regelungen an die Vorgaben der MiFID II angepasst. Betroffen sind Finanzanlagenvermittler/-innen und Honorar-Finanzanlagenberater/-innen mit einer Erlaubnis nach § 34f bzw. § 34h Gewerbeordnung (GewO) und ihre mitvermittelnden Angestellten.
Im Wesentlichen geht es um folgende Neuregelungen:

Vermeidung, Regelung und Offenlegung von Interessenkonflikten
Es wird eine neue Pflicht zur Vermeidung, Regelung und Offenlegung von Interessenkonflikten und zur Ausgestaltung der Vergütungsstruktur, durch die Interessenkonflikte vermieden werden sollen, eingeführt.
Sofern sich Interessenkonflikte im Vorfeld nicht vermeiden lassen, sind diese so zu regeln, dass Vorkehrugen getroffen werden, die verhindern, dass die Interessenkonflikte auf den Anleger durchschlagen. Dies betrifft insbesondere auch Interessenkonflikte, die durch die Gewährung und/oder Entgegennahme von Zuwendungen oder durch andere Anreize oder die bestehende Vergütungsstruktur entstehen können. Sofern sich Interessenkonflikte nicht vermeiden lassen, sind diese rechtzeitig vor Abschluss eines Geschäftes gegenüber dem Anleger offen zu legen. Beschäftigte dürfen nicht in einer Weise vergütet oder bewertet werden, die mit ihrer Pflicht kollidiert, im bestmöglichen Kundeninteresse zu handeln. Insbesondere dürfen keine Vereinbarungen über Vergütung und Verkaufsziele getroffen werden, die Beschäftigte dazu verleiten könnten, einem Anleger eine bestimmte Finanzanlage zu empfehlen, obwohl sie eine andere Anlage empfehlen könnten, die den Bedürfnissen des Anlegers besser entsprechen.
Soweit Interessenkonflikte daraus resultieren können, dass der Gewerbetreibende Anlageberatung oder Anlagevermittlung im Hinblick auf Finanzanlagenprodukte nur eines oder nur weniger Emittenten oder Anbieter anbietet, gilt die Mitteilung über mögliche Interessenkonflikte durch die Erteilung der statusbezogenen Informationen nach § 12 Abs. 1 Nummer 4 Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) als erfüllt.

Jährliche Kosteninformation
Der Gewerbetreibende hat den Anleger darüber hinaus regelmäßig, mindestens jedoch jährlich während der Laufzeit der Anlage über die Kosten und Nebenkosten zu informieren.
Der Gewerbetreibende kann dazu die ihm vom Emittenten oder dem depotverwaltenden Institut zur Verfügung gestellten Kosteninformationen verwenden. Dies gilt allerdings nicht für die Informationen über die Kosten, die bei dem Gewerbetreibenden anfallen. Über diese muss der Gewerbetreibende in jedem Fall eine eigenständige Information zur Verfügung stellen, da
dem Emittenten oder depotverwaltenden Institut darüber keine Informationen vorliegen. Die Pflicht zur regelmäßigen, mindestens aber jährlichen Information des Anlegers besteht nur, sofern im Laufe des Kalenderjahres eine laufende Geschäftsbeziehung zwischen dem Gewerbetreibenden besteht oder bestand.

Geeignetheitsprüfung
Der Gewerbetreibende ist verpflichtet, den vom Produktgeber bzw. Konzepteur bestimmten Zielmarkt zu berücksichtigen und mit dem jeweiligen Anleger abzugleichen. Der Gewerbetreibende muss sich dazu alle erforderlichen Informationen zum Zielmarkt des Produktgebers bzw. Konzepteurs beschaffen und die Merkmale der jeweiligen Finanzanlage sowie den Zielmarkt verstehen. Er muss die Vereinbarkeit der Finanzanlage mit den Bedürfnissen des Anlegers beurteilen und muss sicherstellen, dass er die Finanzanlage nur
empfiehlt, wenn dies im Interesse des Anlegers ist. Dabei ist es grundsätzlich auch zulässig, wenn der Gewerbetreibende in begründeten Ausnahmefällen eine Anlage außerhalb des Zielmarktes vertreibt. Dies kann in begründeten Fällen unter dem Gesichtspunkt der
Diversifizierung sogar im bestmöglichen Interesse des Anlegers sein.

Zuwendungen
Die Annahme und Gewährung von Zuwendungen darf nicht nur der ordnungsgemäßen Vermittlung und Beratung im Interesse des Anlegers nicht entgegenstehen, sondern darf sich darüber hinaus auch nicht nachteilig auf die Qualität der erbrachten Finanzdienstleistung auswirken. Die Verpflichtung des Gewerbetreibenden, im bestmöglichen Interesse des Anlegers ehrlich, redlich und professionell zu handeln darf nicht beeinträchtigt werden. Unter den genannten Voraussetzungen ist die Annahme von Zuwendungen auch weiterhin zulässig.

Geeignetheitserklärung
Das bisher anzufertigende Beratungsprotokoll wird durch die Geeignetheitserklärung ersetzt. Diese ist dem Anleger bei einer Anlageberatung vor Abschluss des Vertrages auf einem dauerhaften Datenträger zur Verfügung zu stellen. Die Pflicht zur Erstellung und Zurverfügungstellung der Geeignetheitserklärung gilt nicht gegenüber professionellen Kunden und Privatkunden, die als professionelle Kunden eingestuft werden. Die Verpflichtung, dem Anleger regelmäßige Geeignetheitsberichte zur Verfügung zu stellen, besteht jedoch nur in den Fällen, in denen der Gewerbetreibende dem Anleger eine regelmäßige Beurteilung der Geeignetheit der empfohlenen Finanzanlagen angeboten hat.

Aufzeichnungspflicht von Telefongesprächen und sonstiger elektronischer Kommunikation
Ziel der Pflicht zur Aufzeichnung von Telefongesprächen und sonstiger elektronischer Kommunikation ist die Stärkung des Anlegerschutzes, die Verbesserung der Marktüberwachung und die Schaffung von Rechtssicherheit im Interesse der Finanzanlagenvermittler und der Anleger. Die Aufzeichnung dient dem Zweck der Beweissicherung und soll insbesondere dokumentieren, ob der Anleger über die Chancen, Risiken und Eigenschaften einer empfohlenen Finanzanlage informiert wurde. Der Umfang der Aufzeichnung darf nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung des genannten Zwecks der Beweissicherung hinausgeht.
Aufzeichnungspflichtig sind Telefongespräche und sonstige elektronische Kommunikation, sobald sie sich auf die Vermittlung von oder die Beratung zu Finanzanlagen im Sinne des § 34f Abs. 1 Satz 1 der Gewerbeordnung beziehen. Der Aufzeichnungspflicht unterliegen hingegen nicht telefonische Terminabsprachen, Anbahnungsgespräche und Gespräche, die nicht die Beratung zu oder Vermittlung von einzelnen oder mehreren konkreten Finanzanlagen zum Inhalt haben. Telefongespräche und elektronische Kommunikation, die sich auf Versicherungsprodukte oder Darlehen beziehen, fallen daher nicht unter die Aufzeichnungspflicht. Soweit Internet-Dienstleistungsplattformen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung durch Telefon oder sonstige elektronische Korrespondenz erbringen und diese als rein digitale Prozesse ablaufen, unterfallen diese nicht der Aufzeichnungspflicht nach
§ 18a, wohl aber der allgemeinen Aufzeichnungspflicht nach § 22 FinVermV.
Sofern der Gewerbetreibende sowohl als Finanzanlagenvermittler nach § 34f bzw. als Honorar-Finanzanlagenberater nach § 34h GewO als auch als Versicherungsvermittler nach § 34d und/oder Immobiliardarlehensvermittler nach § 34i GewO tätig ist, kann ein Gespräch in seinem Verlauf von der aufzeichnungspflichtigen Finanzanlagenvermittlung auf die nicht aufzeichnungspflichtige Versicherungsvermittlung oder Immobiliardarlehensvermittlung übergehen. Ein genauer Zeitpunkt, ab dem oder bis zu dem eine Aufzeichnung des Telefongesprächs vorzunehmen ist, lässt sich daher nicht in jedem Fall genau bestimmen.
Denn nicht immer ist im Vorhinein absehbar, ob der Anleger in einem Telefongespräch, das zunächst Finanzanlagen zum Inhalt hat, zu einem späteren Zeitpunkt von sich aus z. B. Versicherungsprodukte ansprechen wird. Genauso gut kann im Verlauf eines Telefongesprächs der Gewerbetreibende zu dem Ergebnis kommen, dass z. B. ein Versicherungsprodukt die Bedürfnisse des Kunden besser erfüllt als eine Finanzanlage, das zunächst aufzeichnungspflichtige Gespräch kann sich somit zu einem nicht aufzeichnungspflichtigen Gespräch entwickeln. Der Gewerbetreibende ist verpflichtet, angemessene technische und elektronische Maßnahmen zu ergreifen, um die Aufzeichnung von einschlägigen Telefongesprächen und elektronischer Kommunikation zu ermöglichen.
Dies gilt sowohl für die vom Gewerbetreibenden zur Verfügung gestellten dienstlichen technischen Geräte, z. B. Smartphone, Festnetztelefon oder Laptop, wie auch für die genutzten privaten technischen Geräte des Gewerbetreibenden und seiner Angestellten. Der Gewerbetreibende ist verpflichtet, die Anleger über die Aufzeichnung von Telefongesprächen und elektronischer Kommunikation vorab zu informieren. In gleicher Weise müssen die Beschäftigten des Gewerbetreibenden vorab über die Aufzeichnungspflicht informiert werden. Dabei ist es ausreichend, wenn der Gewerbetreibende die Information einmalig vor einem aufzeichnungspflichtigen Telefongespräch oder elektronischer Kommunikation informiert, eine wiederholte Information über die Aufzeichnungspflicht ist nicht erforderlich. Sofern die Vorabinformation über die Aufzeichnung nicht erfolgt ist oder der Anleger der Aufzeichnung widersprochen hat, darf der Gewerbetreibende keine telefonische oder mittels sonstiger elektronischer Kommunikation durchgeführte Anlageberatung oder Anlagevermittlung durchführen.
Ferner ist der Gewerbetreibende verpflichtet, technische Vorkehrungen zu treffen, die die Aufzeichnungen gegen nachträgliche Verfälschung und unbefugte Verwendung sichern.
Zudem wird klargestellt, dass die Aufzeichnungen nur zu dem genannten Zweck der Beweissicherung dienen und nicht zu anderen Zwecken genutzt werden dürfen. Insbesondere darf der Gewerbetreibende die Aufzeichnungen nicht zum Zweck der Überwachung seiner Beschäftigten nutzen. Eine Auswertung der Aufzeichnungen darf nur durch den Gewerbetreibenden selbst oder gesondert zu benennende Beschäftigte des Gewerbetreibenden und durch die für die Überwachung des Gewerbebetreibenden zuständige Behörde, deren Beauftragte oder eine Strafverfolgungsbehörde erfolgen. Der Gewerbetreibende darf die von ihm angefertigten Aufzeichnungen im Schadenfall verwenden und auswerten und z. B. an seine Berufshaftpflichtversicherung weiterleiten.
Der Gewerbetreibende hat dem Anleger jederzeit auf Verlangen eine Kopie der ihn
betreffenden Aufzeichnungen zur Verfügung zu stellen. Die Aufzeichnungen sind nach zehn Jahren zu löschen bzw. zu vernichten sind und die Löschung bzw. Vernichtung zu dokumentieren ist. Der Gewerbetreibende muss sicherstellen, dass seine Beschäftigten auch die Pflicht zur Aufzeichnung von Telefongesprächen und sonstiger elektronischer Kommunikation einhalten.

Aufbewahrungsfrist
Die Pflicht des Gewerbetreibenden, Unterlagen und Aufzeichnungen auf einem dauerhaften Datenträger aufzubewahren, wird auf die Aufzeichnungen von Telefongesprächen und elektronischer Kommunikation erstreckt. Die bisherige fünfjährige Aufbewahrungsfrist wird auf
zehn Jahre ausgeweitet. Grund für die Ausweitung der Aufbewahrungsfrist ist, dass Finanzanlagen oftmals eine längere Laufzeit als fünf Jahre haben. So können Anteile an geschlossenen Investmentfonds häufig in den ersten fünf bis zehn Jahren nicht veräußert
werden. Die Unterlagen sind so aufzubewahren, dass sie von den Geschäftsräumen aus zugänglich sind. Dies kann z. B. durch die physische Aufbewahrung der Unterlagen in den Geschäftsräumen selbst erfolgen, aber auch durch eine Aufbewahrung von elektronischen Kundenakten auf externen Servern, soweit diese von den Geschäftsräumen aus zugänglich sind.

Sachkundeprüfung
Die in der Anlage 1 der FinVermV aufgeführten inhaltlichen Anforderungen an die Sachkundeprüfung werden um die in der Verordnung neu geregelten Pflichten des Gewerbetreibenden ergänzt. Dies betrifft insbesondere die Anforderungen zur Vermeidung, Regelung und Offenlegung von Interessenkonflikten sowie zur Vergütungspolitik sowie die Pflicht zur Aufzeichnung von telefonischen Vermittlungs- und Beratungsgesprächen und elektronischer Kommunikation.

Dies alles gilt nun seit August. Nach heutigem Stand wird damit für das Prüfungsjahr 2020 gemäß FinVermV eine zweitgeteilte Prüfung notwendig sein, bei der bis Juli die bisherigen Anforderung gelten und ab August dann das Taping sowie Änderungen bei der Geeignetheitsprüfung berücksichtigt werden müssten. Man darf gespannt sein, wie sich dies auf die Kosten auswirkt. Frühestens ab Januar 2021 erwarten die Branche dann noch den Aufsichtswechsel. Er wird kommen, das scheint sicher. Jedoch über das Wann streiten noch die Parteien, nach dem Desaster rund um Wirecard. Es wird also auch hier wieder ein politisches Ränkespielchen stattfinden. Sicher ist aber auch, dass die Sachkundeprüfung bei den IHKs verbleibt. Dies aber nur, da nur noch ganz wenige die 34f-Lizenz neu beantragen werden, da die Zukunft des Markt allein schon wegen der immer weiter steigenden Kosten und den zunehmenden Aufsichtsanforderungen zu 32er-Finanzinstituten und Haftungsdächer bzw. professionelle Großvertriebe und -pools liegt. Die Politik liebt keine soliden Einzelkämpfer und die neue Aufsicht noch viel weniger. Fakt ist, das der Markt langfristig für FAV unattraktiv wird.
Bleiben Sie kritisch und leben Sie
#finanzbewusstsein

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Der Immobilienbrief 2020

„Der Immobilienbrief“ Nr. 485:

Im Editorial des Expo Real Special blickt Werner Rohmert, der in 30 Jahren eine Reihe von Krisen durchlebte, in seine persönliche Glaskugel aus Volkswirtschaftslehre und Erfahrung in der Immobilienwirtschaft. Wenn heute Entwicklungen durch die Corona-Folgen forciert werden, die seit über 20 Jahren „logisch“ sind, bleiben das keine Eintagsfliegen, sondern sind natürlicher Fortschritt. Homeoffice ist dabei unser kleinstes Problem, wenn auch das sichtbarste. Die volks- und immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingen, die in Verbindung mit der Zinsentwicklung einen 15-jährigen Boom verursachten, bilden jetzt aber ein ideales Gebräu zur Entwicklung eines „perfect storm“ in Hurricane-Ausprägung. Der setzt effizient beim Nutzer an. Immobilien ohne Nutzer sind temporäre Ruinen. Hier hilft das verlangsamte Cash Burning der Zinsuhr nur zeitweise. Und bedenken Sie, die Musiker machen die Musik, nicht die Konzerthalleneigentümer. Tröstlich bleibt, dass die Corona-Krise weder die erste noch die letzte Krise ist. Bei Leerstand wird weniger gebaut. Offen ist lediglich, wer sich dann in ein paar Jahren wieder in der Sonne trifft. Krise ist Chance. Das ist nur blöd für diejenigen, die auf der falschen Seite der Chance ab nächstes Jahr auf den Boden der Realität aufschlagen. (ab Seite 1)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie
Ihr Team von „Der Immobilienbrief“
Research Medien AG 

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Der Fondsbrief 2020

Der Fondsbrief Nr. 370

  • Im Editorial kommentiert Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi den Sinkflug des A380 und was das leider für die Anleger bedeutet. Zum Ausgleich gibt es gute Nachrichten von den Schiffsmärkten. (Seite 1)
  • Der offene Wohnungsfonds „European Residential“ von Catella entwickelt sich prächtig. Unser Experte Robert Fanderl hat sich den aktuellen Geschäftsbericht angeschaut. (Seite 2)
  • In Sachen Einzelhandel werden zahlreiche Theorien verbreitet. Die meisten sind negativ. Dabei ist es oft gar nicht so schlimm. Die Gründe dafür liefert Immobilien-Professor Günter Vornholz. (Seite 5)
  • Normalität. Rund 300 Teilnehmer verbreiteten auf der Sachwerte-Veranstaltung INVESTMENTexpo so etwas wie Normalität. Michael Denk von Quadoro war dabei und schildert seine Eindrücke. (Seite 10)
  • Immunität. Supermärkte und Lebensmittelhändler erweisen sich als stabile Anker in der Krise. Doch auch hier fehlen neue Strategien, meinen die Experten von Savills. (Seite 11)
  • Verzögerung. Corona wird nicht ohne Spuren an den offenen Immobilienfonds vorbeigehen. Bei Anlegern sind sie dennoch beliebt. Die Mittelzuflüsse stiegen stetig. (Seite 13)
  • Manche Immobilien-Aktien entwickeln sich besser als der DAX. Trotzdem verharrt die Nachfrage nach den Titeln auf vergleichsweise schwachem Niveau. (Seite 16)
  • In München zahlen Studenten im Schnitt 650 Euro für ein Zimmer in einer WG. Empirica hat die Mieten in allen Uni-Städten im Blick. (Seite 17)
  • An der Zweitmarktbörse Deutschland haben die Kurse das Tal durchschritten. Gebrauchte Immobilienfonds kosten durchschnittlich wieder mehr als 100 Prozent. (Seite 18)
  • Das Letzte. Friedliche Demonstranten einsperren, schwachsinnige Verschwörungstheorien verbreiten, traurige Wahrheiten wie den Klimawandel leugnen. Belarus oder USA? Diktatur oder Demokratie? Auf jeden Fall beunruhigend. (Seite 20)

Viel Spaß beim Lesen

 Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Ruth Vierbuchen, Markus Gotzi  und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

 

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BeteiligungsReport 118/2020 | Ist die Finanzwelt noch zu retten? Investmentbranche braucht mehr denn je vertrauenswürdige Vorbilder !

Im aktuellen BeteiligungsReport Nr. 118/2020 finden Sie folgende Themen:

Seite 2 EDITORIAL

Seite 3 Wir in den Medien

Seite 4 NEWS – Kurzmeldungen

Seite 5 NEWS: Gesetzentwurf: Zentrale Beaufsichtigung von Finanzanlagenvermittlern durch BaFin

Seite 6 ASSET: kmi-Studie 2020 über Vermögensanlagen

Seite 8 ASSET: Scope Analysis: Offene Immobilienfonds- Covid- 19 erhöht Risiken und drückt Rankings

Seite 9 IN EIGENER SACHE: Empfehlung von Finanzexperten auf finanzberater.digital

Seite10 ASSET: FPRE: Metaanalyse

Seite 11 ASSET: KCD Catella Immobilienfonds

Seite 12 ASSET: Aktuelle Publikums-AIF am Markt

Seite 14 CONTROL: Fondsbesprechungen aktueller AIFs

Seite 15 PERSONELLES

Ihr Edmund Pelikan

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BeteiligungsReport 116/2020 | Handelt die Politik richtig? Wie ein Virus die Finanz-wirtschaft infiziert !

Im aktuellen BeteiligungsReport Nr. 116/2020 finden Sie folgende Themen:

Seite 2 EDITORIAL

Seite 3 Wir in den Medien

Seite 4 NEWS – Kurzmeldungen

Seite 6 FORECAST: Sieben nicht sehr wahrscheinliche finanzökonomische Vorhersagen

Seite 8 TITELSTORY: Immobilieninvestments sind die Lösung – aber richtig gemacht

Seite 10 ASSET: Marktberichte: Berichte der Sachwertbranche

Seite 12 ASSET: Aktuelle Publikums-AIF am Markt

Seite 14 RESEARCH: Kapitalmarkt – intern

Seite 16 CONTROL: Gothaer Anlegerstudie 2020

Seite 19 PERSONELLES

Seite 20 VERANSTALTUNGEN: Veranstaltungen und Veranstaltungshinweise 2020

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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Jetzt verfügbar: BeteiligungsReport 115/2020 | Die Würze eines jeden Portfolios: Sachwertinvestments sind die Lösung – aber richtig gemacht

Im aktuellen BeteiligungsReport Nr. 115/2020 finden Sie folgende Themen:

Seite 2 EDITORIAL

Seite 3 Wir in den Medien

Seite 4 NEWS – Kurzmeldungen

Seite 6 FORECAST: Sieben nicht sehr wahrscheinliche finanzökonomische Vorhersagen

Seite 8 TITELSTORY: Immobilieninvestments sind die Lösung – aber richtig gemacht

Seite 10 ASSET: Marktberichte: Berichte der Sachwertbranche

Seite 12 ASSET: Aktuelle Publikums-AIF am Markt

Seite 14 RESEARCH: Kapitalmarkt – intern

Seite 16 CONTROL: Gothaer Anlegerstudie 2020

Seite 19 PERSONELLES

Seite 20 VERANSTALTUNGEN: Veranstaltungen und Veranstaltungshinweise 2020

Bleiben Sie kritisch – für mehr #finanzbewusstsein

Ihr Edmund Pelikan

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FOR – family office report 2019

Das Magazin der Stiftung Finanzbildung erscheint alle zwei Monate im Verlag epk media und richtet sich an (semi-) institutionelle Investoren.

Der Think Tank „Stiftung Finanzbildung“ beobachtet und kommentiert seit Jahren die monetären Märkte. Ziel ist es, Widersprüche auszudecken und auf Fehlentwicklungen hinzuweisen. Dabei will die Stiftung sich nicht nur um die Finanzbildung des Wirtschaftsnachwuchses kümmern, sondern die Diskussion auch unter den Profis beleben.

Bereits veröffentlichte Ausgaben 2019:

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Der Immobilienbrief 2019

immobilienbrief_beteiligungsreport_de

„Der Immobilienbrief“ Nr. 464:

Im Editorial befasst sich Werner Rohmert mit den wirklich wichtigen Krisen unserer Welt. Natürlich sind auch da die Chinesen schuld. Aber auch sonst lässt uns das auslaufende Jahr nicht in Ruhe. Scholz pervertiert wieder seine eigenen Ideen. Aramco macht das teuerste Unternehmen der Welt auf Basis von 1,5% Aktien. Das teuerste Bürogebäude wurde verkauft. Im nächsten Zyklus winkt dann das Erreichen der Baukosten – nach dann fälliger Sanierung. JLL sieht eine positive Zukunft für die Immobilie. Investieren wird zur Kapitalanlage. Aber diesmal kommt alles anders. Vielleicht schaffen die Zinsen ja auch das. Und last but not least wünscht Ihnen das Team der Research Medien AG Frohe Tage und ein erfolgreiches Jahr 2020. (S. 1)

 

  • JLL-Jahrespressenkonferenz zeigt: „Deutschland ist billig“: Die klassische Gleichung der Volkswirtschaft „I=S“ – die Wirtschaft investiert in Produktionsmittel, was der Bürger spart – wird durch die Geldpolitik ad absurdum geführt. Investition ist heute Kapitalanlage. Davon profitiert die Immobilienwirtschaft. (Rohmert, S. 3)
  • JLL-Research-Blick auf Deutschland – Aus dem Vortrag von Chefresearcher Helge Scheunemann: Deutschland Investment: Die positive Entwicklung am Investmentmarkt halte auch im ablaufenden Jahr 2019 an und blicke blickt damit auf einen mittlerweile zehn Jahre andauernden Aufschwung. (S. 4)
  • JLL-Research-Blick in die Welt – Aus dem Vortrag von EMEA-Chefresearcherin Hela Hinrichs: Auch in 2019 bleibe die Investorennachfrage hoch. (S. 8)
  • Ca. 300 PropTechs machen Establishment das Leben schwer: Zwar treten heute PropTechs weniger disruptiv auf als noch vor 5 Jahren erwartet wurde, jedoch erhöht sich nach Recherche von Catella Research der Druck auf Immobilienunternehmen und deren Führungskräfte. (S. 10)
  • Wohnungsleerstand im 12. Jahr rückläufig: Der marktaktive Leerstand bei Geschosswohnungen lag lt. CBRE-empirica-Leerstandsindex in Deutschland Ende 2018 bei 2,8% oder rund 602.000 Einheiten. (S. 11)
  • Pfandbriefbanken kritisieren Gesetzesvorhaben in Berlin: Der vom Berliner Senat beschlossene Gesetzentwurf zum Mietendeckel für das Land Berlin wird von den Pfandbriefbanken scharf kritisiert. (S. 13)
  • Europäischer Hotelmarkt: Mehr Gäste, mehr Innovationen, mehr Immobilientransaktionen. (S. 15)
  • Investmentmarkt für Industrie- und Logistik steuert 7 Mrd. Euro an: Bis Jahresende erwarten die Berater ein Gesamtvolumen von 7 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. (Rohmert, S. 16)
  • Comeback der Spezialfonds für §§ 6b/6c Rücklagen: Interview mit Rene Trost, GF HTB Fondshaus GmbH. (S. 17)
  • Systemübergreifende Datenintegration – Beispiel Bankensektor: On-Boarding in 4 Wochen: „Der Immobilienbrief“ schaut sich regelmäßig interessante (prop-) technische Lösungen an. (S. 19)
  • Ein Drittel der Vermögenden plant Vermögensverwalter-Wechsel: Bei der Digitalisierung des Bankgeschäfts und der Vermögensverwaltung wird der Faktor Mensch meist zu wenig berücksichtigt. (S. 20)
  • Aus unserer Medienkooperation mit immobilien intern“: Nachweis der kürzeren Nutzungsdauer bei der Gebäude-AfA. (S. 21)
  • Immobilien in Italien sind günstig wie nie: Transaktionen werden einfacher und Ferienhäuser interessanter. (Reiß, S. 22)
  • Wo Ausländer in Spanien Immobilien kaufen: Kanaren steuerlich günstig. (Götza, S. 23)
  • Frankfurter Hotelmarkt boomt: Nischenkonzepte auf dem Vormarsch. (Götza, S. 23)
  • Hamburg entwickelt einen Wissenschafts-Stadtteil: Im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld, im Bezirk Altona, entsteht ein neuer Wissenschaftsstandort der Superlative. (Richter, S. 24)

 

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG 

Werner Rohmert (Dipl.-Kfm., Dipl.-Volksw., Vorstand)

 

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