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Category Archives: Allgemein

Scope bewertet die Hannover Leasing Gruppe mit einem Initial Rating von A+ (AMR)

Frankfurt, 19.11.2019 – Hannover Leasing zählt zu den aus dem Segment geschlossener Fonds stammenden Anbietern, die sich in Deutschland auch nach Einführung des KAGB mit geschlossenen AIF für Privatanleger, Private Placements sowie Produkten für institutionelle Investoren positioniert haben. Aktuell befindet sich ein offener Immobilienpublikums-AIF in Planung.

Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Pullach wurde im Jahr 1981 gegründet. Im Dezember 2016 erwarb die Corestate Capital Holding S.A. 94,9% der Anteile, was deren Plattform um das Privatkundensegment verstärkte. Hannover Leasing bildet damit nunmehr die Immobilien-Asset-Management-Plattform für Büroimmobilien innerhalb der Corestate und profitiert von der Warehousing-Kapazität, die die Gruppe bietet.

Die Finanzlage der Hannover Leasing wird durch die Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Corestate Capital Holding bestimmt. Zuletzt blieben die Platzierungszahlen im Bereich Privatanleger und institutionelle Investoren hinter den Planzahlen zurück. Für ihre Kunden verwaltet die Hannover Leasing im Bereich Immobilien derzeit 6,5 Mrd. Euro.

Die Hannover Leasing hat in der Vergangenheit im Bereich Immobilien insgesamt 116 Fonds sowie 47 strukturierte Finanzierungen aufgelegt. Bislang wurden damit Immobilien für rund 12 Mrd. Euro erworben. Der Track Record im Bereich Immobilien stellt sich insgesamt als überdurchschnittlich im Branchenvergleich dar. Dabei ist die Performance der seit 2010 aufgelegten Vehikel mit 5,8 % bei geschlossenen Fonds, 8,4 % bei AIF und 8,2 % bei Club Deals als überdurchschnittlich zu bezeichnen.

Ebenfalls sehr positiv werden die faktische Vollvermietung des gesamten Immobilienportfolios von beinahe einer Million Quadratmeter Mietfläche und das insgesamt sehr gut aufgestellte operative Asset Management bewertet.

Generell beurteilt Scope die Managementstruktur als gut für den Geschäftszweck aufgestellt. Die Funktionsbereiche sind voneinander abgetrennt und Verantwortungen klar zugeteilt, wenngleich aus Sicht von Scope eine Trennung der Bereiche Fonds- und Risikomanagement auf Managementebene wünschenswert wäre. Hervorzuheben ist die überdurchschnittliche Branchenerfahrung sowohl managementseitig als auch auf der Führungsebene. Organisatorisch sind klare Verantwortungsbereiche und angemessene Backup-Funktionen eingerichtet. Die Qualität der Investmentprozesse sowie das Risikomanagement entsprechen einem hohen Standard.

Die IT- und Prozesslandschaft wird stetig weiterentwickelt und soll die Grundlage für noch effizientere Prozesse bilden. Die Einführung von SAP HANA ist jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen.

Herausforderungen beim Ankauf geeigneter Investitionsobjekte bestehen zudem in der aktuellen Hochpreisphase, jedoch bewertet Scope die im Rahmen der Investmentstrategie kommunizierten Zielrenditen als realistisch.

Derzeit sind von der Unternehmensgruppe erste Nachhaltigkeitsthemen besetzt, die zukünftig verstärkt umgesetzt werden sollen. So hat CORESTATE im Jahr 2019 ihren ersten ESG-Bericht veröffentlicht. Ab 2020 soll jeder neue Fonds der Gruppe über eine eigene ESG-Strategie und einen dazugehörigen Maßnahmenplan verfügen.

Quelle: Scope Analysis GmbH (Mitteilung vom 19.11.2019)

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Scope Analysis: Offene Immobilienfonds – Renditedifferenz zur Staatsanleihe auf Rekordniveau

Frankfurt, 19.11.19– Offene Immobilienpublikumsfonds verzeichnen 2019 vor allem durch die große Renditedifferenz zu deutschen Staatsanleihen Rekordzuflüsse. Mit 3,8 Prozentpunkten ist sie auf einem sehr hohen Niveau.

Im Vergleich der durchschnittlichen Rendite von 14 offenen Immobilienfonds mit der Performance deutscher Staatsanleihen über die letzten 15 Jahre fiel auf, dass zu jedem Zeitpunkt eine positive Differenz zugunsten offener Immobilienpublikumsfonds bestand.
Es lässt sich klar erkennen, dass die Renditedifferenz seit dem Jahr 2013 stetig angestiegen ist. Hierfür werden folgende Gründe genannt: Zum einen sind die Renditen deutscher Staatsanleihen stetig gesunken und rentieren seit 2015 sogar im negativen Bereich. Außerdem wird aufgeführt, dass sich die Renditen der offenen Immobilienfonds – vor allem getrieben durch Wertzuwächse der Bestandsimmobilien – sukzessive erhöht haben. Ende September 2019 befindet sich die Renditedifferenz mit 3,8 Prozentpunkten nahezu auf dem höchsten Wert der vergangenen 15 Jahre.

Renditedifferenz und Mittelzuflüsse hoch korreliert

Die Frage ist nun, ob sich die hohen Mittelzuflüsse mit der Höhe der Überrendite offener Immobilienfonds erklären lassen. Ergebnis: Es besteht eine eindeutige Wechselbeziehung zwischen der Renditedifferenz zur Staatsanleihe und den jährlich zufließenden Mitteln. Die Überrendite der offenen Immobilienfonds ist zwar nicht die einzige, scheinbar aber eine gewichtige Determinante für die Höhe der Mittelzuflüsse. Zudem ist sichtbar, dass die zugeflossenen Mittel in den vergangenen Jahren noch höher ausgefallen wären, wenn nicht zahlreiche Fonds die Annahme von Anlegergeldern reglementiert hätten.


Ausblick: Renditedifferenz stabil bis leicht rückläufig

Scope geht daher nicht von einem steigenden Zinsniveau aus. Die Renditen deutscher Staatsanleihen werden aller Voraussicht nach weiter im negativen Bereich verbleiben.
Auch das Renditeniveau offener Immobilienfonds wird sich nicht überraschend plötzlich verändern. Scope erwartet vielmehr mittelfristig stabile bis leicht rückläufige Renditen für offene Immobilienfonds und nennt dafür folgende Gründe: Das Potenzial durch Wertzuschreibungen für Bestandsobjekte ist nahezu ausgeschöpft. Überdies werden neu angekaufte Objekte zu hohen Preisen und damit auf einem vergleichsweise niedrigen Renditeniveau angekauft.

Quelle: Scope Analysis GmbH (Mitteilung vom 19.11.19)



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Mietendeckel: Normenkontrolle – jetzt erst recht

Berlin, 18.11.2019 (OPM): Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat hält laut Medienberichten den Berliner Mietendeckel für verfassungswidrig. Nach Auffassung des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, muss der Bundestag jetzt erst recht eine Normenkontrolle beim Bundesverfassungsgericht einreichen.

ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner: „Wir können nicht erst nach Jahren feststellen, dass die meisten Berliner Mietverhältnisse neu bewertet werden müssen. Dies ist ein Bärendienst für die Mieter – es gilt großen Schaden von Berlin abzuwenden. Dabei ist ganz besonders der Bundestag gefragt, denn die Berliner Landesregierung will gegen die grundgesetzlich festgeschriebene Gesetzgebungskompetenz verstoßen.“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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BeteiligungsReport – Immobilien Spezial

Landshut, 18.11.2019 – Editorial von Edmund Pelikan Narrative Pseudologie und monetäre Fehleinschätzung prägen deutsche Anlegersicht

„Die Renten sind sicher“ war eines der besten Beispiele, bei dem Arbeitnehmern in Deutschland vorgegaukelt wurde, dass alles in Ordnung sei. Ähnlich war die Aussage der Kanzlerin 2008, dass die Einlagen bei deutschen Banken sicher sind. Zu diesem Zeitpunkt waren knapp zwei Billionen Euro im Feuer gestanden. Keine Kanzlerin hätte diese bewahren können. Seit dieser Zeit sind die Börsen- und Immobilienwerte explodiert, und die Geldwerte werden durch eine Kombination aus Inflation und Nullzinsen sukzessiv aufgezehrt.

Und die Politik hat auch für die Zukunft vorgebaut. Leider nicht im Sinne der vermögenden Anleger. Die Sicherheitsschwelle für Geld auf Konten wurde europaweit
auf 100.000 Euro angeglichen. Selbst wenn eine höhere Einlagensicherung von dem Bankinstitut kommuniziert wird, zeigt das Beispiel Zypern, dass diese politisch nicht hält. Am 3. März 2014 reflektierte Gerd Höhler in der Süddeutschen Zeitung die Zypernkrise rückblickend punktgenau: „Land gerettet, Bürger pleite“ – und das will in Deutschland wohl keiner.
Aber es gibt Alternativen. Ein ganz normales Depot, Sachwerte oder ein Fondsvermögen gelten als Sondervermögen und werden von der Bank nur verwaltet, sind aber außerhalb des Bankvermögens zu sehen, und deshalb einem Zugriff eines potentiellen Insolvenzverwalters verwehrt. Deshalb würde der Depotwert
immer dem Anleger zugerechnet werden, auch bei einer Bankenpleite, egal ob er 200.000, 500.000 oder über 1.000.000 Euro Wert aufweist.

Es ist die Zeit für mündige Anleger gekommen. Das heißt nicht, alles über Finanzen selbst zu wissen. Partner in Finanzfragen müssen den Anleger und Investor in Zukunft kompetent begleiten und nicht bevormunden, wie wir es immer wieder in alten Bankenstrukturen kennengelernt haben.
Wir zeigen in diesem Magazin einige Beispiele für Sachwertanlagen. Bleiben Sie kritisch und zeigen Sie #finanzbewusstsein

Quelle: epk media GmbH & Co.KG


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EURAMCO: Immobilie des Österreich-Fonds 6 erfolgreich veräußert

Aschheim (bei München). 13.11.2019 – Der Asset- und Investmentmanager EURAMCO hat die Büroimmobilie des Österreich-Fonds 6 in der Brünner Straße im 21. Gemeindebezirk in Wien erfolgreich an den Immobilienprojektentwickler 6B47 Real Estate Investors AG veräußert. Der Käufer plant auf dem gut angebundenen Grundstück ein siebengeschossiges Wohnhaus mit rund 250 freifinanzierten Mietwohnungen zu erstellen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Der Alleinmieter dieser Immobilie, die ISS Facility Services GmbH, hatte zu Beginn dieses Jahres angedeutet, den Mitte 2023 auslaufenden Mietvertrag nicht zu verlängern. Unter dieser Prämisse stellt der nunmehrige Objektverkauf mit einem noch knapp vierjährigen Restmietvertrag für die Fondsgesellschaft die wirtschaftlich beste Alternative dar. OTTO Immobilien, der österreichische Partner von Knight Frank, hat den Verkäufer bei der Vermarktung der Immobilie beraten und unterstützt.
Mit dem Veräußerungserlös wurde die Objektfinanzierung vollständig zurückgeführt, aus dem übersteigenden Betrag ergibt sich auf Ebene der Objektgesellschaft dieser Fondsim-mobilie ein Mittelrückfluss in Höhe von 193 Prozent des Kommanditkapitals dieser Objekt-gesellschaft. „Wir haben eine wirtschaftlich attraktive Lösung für die Anleger unseres Öster-reich-Fonds 6 erreicht und freuen uns über das positive Ergebnis“, betont Jürgen Göbel, Geschäftsführer der EURAMCO.

Quelle: EURAMCO Gruppe (Pressemitteilung 13.11.2019)

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AllianzGI plant Wechsel in der Führung

Tobias Pross

Frankfurt, 11.11.2019 – Allianz Global Investors hat am heutigen Montag angekündigt, dass im Zuge einer Nachfolgeregelung am 1. Januar 2020 ein Wechsel in der Führung des Unternehmens stattfinden wird. Tobias C. Pross, derzeit Global Head of Distribution, und Deborah Zurkow, Global Head of Alternatives, werden die Positionen von Andreas Utermann übernehmen, der sich zurückzieht. Pross wird zum Chief Executive Officer (CEO) von AllianzGI berufen, Zurkow wird als Global Head of Investments die Führung der Anlagesparte übernehmen. Utermann wird bis Ende Juni 2020 in einer beratenden Funktion zur Verfügung stehen.

Andreas Utermann kam im Jahr 2002 zur Allianz und half zunächst beim Aufbau einer weltweiten Multi-Boutique-Organisation im Asset Management. Seit 2012 führte er Allianz Global Investors, zunächst als Co-Head und Global Chief Investment Officer, seit 2016 als CEO, der das Unternehmen zu einem global integrierten, aktiven Asset Manager entwickelte. Unter seiner Führung baute AllianzGI die Kapazitäten im Management von Anleihen und Alternativen Investments sowie für die Beratung von Kunden stark aus. Im selben Zeitraum wurde AllianzGI zu einem führenden Anbieter nachhaltiger Investments.

Tobias Pross ist seit 20 Jahren für die Allianz tätig. Er übernahm eine führende Rolle bei der Ausrichtung der Geschäftsstrategie von AllianzGI auf Beratungsqualität und Kundenzufriedenheit. Pross hatte mehrere Leitungspositionen im Vertrieb inne und trieb international den Aufbau neuer und die Stärkung bestehender Vertriebskanäle voran. Er gehört dem Global Executive Committee, dem obersten Leitungsgremium von Allianz GI, seit 2015 an.

Deborah Zurkow kam 2012 zu AllianzGI, um den Bereich der Infrastrukturfinanzierung (Infrastructure Debt) aufzubauen. Als Global Head of Alternatives ist sie jetzt verantwortlich für die schnell wachsende Sparte der Alternativen Investments, deren verwaltetes Vermögen aktuell auf EUR 70 Mrd. gestiegen ist. Sie hat für diverse „Private Market“-Strategien (z. B. Infrastruktur oder Privatplatzierungen) institutionellen Anlegern Möglichkeiten eröffnet, Co-Investments mit der Allianz einzugehen. Sie gehört dem Global Executive Committee seit 2016 an.

Andreas Utermann sagte zum anstehenden Wechsel: „Es fällt mir nicht leicht, AllianzGI zu verlassen. Dass ich die Möglichkeit hatte, mit so vielen talentierten und engagierten Menschen zusammenzuarbeiten, ein starkes Team um mich zu haben und einen global anerkannten Asset Manager zu führen, erfüllt mich mit großem Stolz. Es ist tröstlich, die Führung des Unternehmens an Tobias und Deborah übergeben zu können, die beide die Energie, die Erfahrung und die Verbundenheit zu unseren gemeinsamen Werten haben, um die Reputation und das Geschäft von Allianz Global Investors weiter zu entwickeln.“

Jackie Hunt, Vorstandsmitglied der Allianz SE, sprach den Dank und die guten Wünsche des Vorstandes aus: „Im Namen des gesamten Vorstandes möchte ich Andreas Utermann für die Leidenschaft, die Sorgfalt und die Weitsicht danken, die er in die Führung von AllianzGI über viele Jahre eingebracht hat. Wir werden ihn vermissen. Er übergibt die Leitung des Unternehmens in starke Hände, die das Beste aus den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten machen werden, um auch in Zeiten des Umbruchs in der Branche ihre Kunden bestens zu versorgen. Ich wünsche Andreas alles Gute und freue mich darauf, ab 2020 noch enger als bisher mit Tobias und Deborah zusammenzuarbeiten.“

Quelle: Allianz GI (Pressemitteilung vom 11.11.2019)

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US Treuhand beendet erfolgreich Stadtentwicklungsprojekt in Dallas, Texas, USA

© pixabay

München, 12. November 2019Die US Treuhand beendet erfolgreich ihr Stadtentwicklungsprojekt in Dallas, Texas, USA. Das Projekt auf einer ehemaligen Industriebrache in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt umfasste ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund drei Milliarden US-Dollar, davon knapp eine Milliarde US-Dollar, an denen sich der geschlossene US-Immobilienfonds „UST XVI Victory Park, Ltd.“ beteiligte.

Dieser Fonds wird nun liquidiert. Die Projektentwicklung „Victory Park“ besteht aus Bürogebäuden, einem Hotel, einer Vielzahl von Einzelhandelsflächen sowie Eigentumswohnungen auf den Grundstücken der Fondsgesellschaft.

Der „Victory Park“ blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Die Konzeption für den Fonds basierte insbesondere auf dem Bau und Verkauf von Eigentumswohnungen. Im Zuge der Finanzkrise litt genau dieses Marktsegment am stärksten und sowohl renommierte Projektentwickler wie auch Immobilienexperten und Analysten gaben dem Projekt im Jahr 2009 keine Chance. Der US-amerikanische Partner und Mitinvestor Hillwood, der die Projektentwicklung operativ leitete, zog sich deshalb zurück und die Einlagen der Anleger der Fondsgesellschaft in Höhe von 180 Millionen Dollar schienen verloren. Gegen alle Expertenmeinungen investierte Lothar Estein, Gründer der US Treuhand, weitere 20 Millionen Dollar seines Privatvermögens in die Fondsgesellschaft und übernahm das operative Geschäft der Projektentwicklung. Die Kreditgeber konnten zudem von einer Umstrukturierung der bestehenden Darlehen überzeugt werden. Estein lud führende US-Experten für Stadtentwicklung nach Dallas ein und verhandelte mit seinem Team über Jahre intensiv mit der Stadt, die die Pläne zur Änderung der Infrastruktur zunächst ablehnend gegenüber stand. Für den Erfolg des Projekts war es jedoch notwendig, das Erscheinungsbild des Viertels komplett zu verändert. Auch Widerstände und Einsprüche – zum Beispiel von den Sportclubs Dallas Mavericks und Dallas Stars und deren Eigentümern gegen eine Änderung der Verkehrsführung – mussten ausgeräumt werden. Im Grunde genommen waren es die schon 2009 formulierten Vorbehalte, dass das Projekt „Victory Park“ gescheitert sei, die in diesem Zuge immer wieder zu Felde geführt wurden. Doch die Hartnäckigkeit und die Argumente von Estein und seinem US-Team machten sich bezahlt.

Nachdem die Stadt Dallas die Finanzierung der neuen Infrastruktur zusagte, konnten die notwendigen Änderungen in Angriff genommen werden. Zunächst musste die Fondsgesellschaft in Vorleistung gehen und im Rahmen des neuen Verkehrs- und Bebauungskonzepts Maßnahmen wie die Errichtung von Ampelanlagen, Beschilderungen und das Aufstellen von Monumenten, Bepflanzungen sowie die Errichtung von Ruhezonen und Designveränderungen bezahlen, bevor die Kosten rückerstattet wurden. Dank dieser Maßnahmen konnte die Vitalisierung des Viertels umgesetzt werden. Es wurden 14 neuen Restaurants angesiedelt, 23 neue Einzelhandels- sowie zehn Büromietverträge abgeschlossen und umfangreiche Neubauten erstellt.

Im Ergebnis der jahrelangen und intensiven Verhandlungen wurde aus einer quasi wertlosen Beteiligung im Jahr 2009 ein Vermögenswert von mehr als 200 Millionen Dollar geschaffen. Die Anleger können nun mit Gesamtrückflüssen von mehr als 134 Prozent, bezogen auf ihre Anlagesumme, rechnen, wobei der Verkauf des Bürogebäudes „One Victory Park“ im Jahr 2017 rund 20 Prozent der Ausschüttungssumme ausmacht. Außerdem wurden im und rund um den „Victory Park“ in den vergangenen Jahren mehr als 4.000 Wohnungen geschaffen. Mittlerweile leben dort mehr als 10.000 Menschen.

„Heute gilt,Victory Park‘ als eines der Top-Stadtviertel in Dallas und als Vorzeigeprojekt für innerstädtische Bauentwicklung in Texas“, sagt Lothar Estein. Und weiter: „Egal ob Stadtverantwortliche, die Eigentümer der Sportarena, die Projektentwicklungsunternehmen oder insbesondere die Menschen, die dort leben – wir haben inzwischen von allen Seiten breite Zustimmung und Anerkennung für unsere Leistungen rund um den ,Victory Park‘ erhalten.“

Quelle: US Treuhand (Pressemitteilung 12.11.2019)

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Bundesrat zur Grundsteuer: ZIA spricht sich für einfaches Modell auf Länderebene aus

  • Wiedereinführung der Grundsteuer C ist der falsche Ansatz
  • Klimaschutz: Steuerliche Anreize für alle Nutzungsarten schaffen

Berlin, 08.11.2019 (OPM): Der Bundesrat wird heute aller Voraussicht nach der Reform der Grundsteuer und der hierfür erforderlichen Grundgesetzänderung zustimmen. Nach wie vor bedauert der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, dass sich der Gesetzgeber auf Bundesebene nicht auf ein einfaches Bewertungsmodell für die Grundsteuer einigen konnte. „Zwar gab es im Laufe des Verfahrens erfreulicher Weise auch Vereinfachungen am Bundesmodell“, sagt Dr. Hans Volkert Volckens, Vorsitzender des ZIA-Ausschusses Steuerrecht. „Die nun verabschiedete Regelung wird in der Praxis jedoch trotzdem viele Auseinandersetzungen mit der Finanzverwaltung nach sich ziehen. Auch wird sich zeigen, ob das Bundesmodell überhaupt einer verfassungsrechtlichen Prüfung standhalten wird, wurde dies doch zuletzt erst vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages in Zweifel gezogen“, sagt Volckens. „Es ist Glück im Unglück, dass die Bundesländer durch die Länderöffnungsklausel die rechtssichere Möglichkeit bekommen, ein einfaches und unbürokratisches Flächenmodell einzuführen. Es werden sinnvollerweise schon intensive Beratungen zwischen verschiedenen Ländern geführt. Nur durch ein einfaches Modell auf Länderebene kann der Verwaltungsaufwand für die Steuerpflichtigen und die Finanzverwaltung im Rahmen gehalten werden“, so Volckens weiter.

Wiedereinführung der Grundsteuer C ist der falsche Ansatz

Zum Gesetzespaket zählt auch die Grundsteuer C, deren Wiedereinführung der ZIA kritisiert. „Grundsätzlich befürworten wir die Idee der Grundstücksmobilisierung – insbesondere im Hinblick auf den in bestimmten Regionen angespannten Immobilienmarkt“, so Volckens. Die Grundsteuer C sei hierzu aber der falsche Ansatz. „Zahlreiche Expertisen, unter anderem vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages haben unmissverständlich dargelegt, dass die bereits in den sechziger Jahren eingeführte Steuer ihr Ziel bereits einmal verfehlt hat. Damals wurden vor allem finanzschwache Bürger zum Verkauf ihrer Grundstücke gezwungen. Besonders zu kritisieren ist, dass die Anwendung eines höheren Hebesatzes durch die Gemeinden schon aus stadtplanerischen Gründen erfolgen kann, auch wenn gar kein Wohnraumbedarf besteht. Dem Ermessen der Gemeinden wird hierdurch ein viel zu großer und nicht zu rechtfertigender Handlungsspielraum eingeräumt. Man kann nur an die Gemeinden appellieren, sich bei ihrer Ermessensausübung die verfassungsrechtlich garantierte Eigentumsfreiheit der Bürger immer wieder vor Augen zu führen“, sagt Volckens.

Klimaschutz: Steuerliche Anreize für alle Nutzungsarten

Neben der Grundsteuerreform wird der Bundesrat auch zu den steuerlichen Maßnahmen des Klimaschutzprogramms 2030 der Bundesregierung Stellung nehmen. Hierbei geht es unter anderem um die Förderung energetischer Gebäudesanierung. Die hierbei vorgesehene Entlastung bei bestimmten Sanierungsmaßnahmen betrifft jedoch bisher ausschließlich selbstgenutztes Wohneigentum. Nach Ansicht des ZIA müssen steuerliche Anreize für den gesamten Gebäudesektor, also auch für gewerblich genutzte und vermietete Immobilien, geschaffen werden. Auch bei der Erzeugung elektrischen Stroms aus regenerativen Energien müssen im Immobiliensektor bestehende steuerliche Hemmnisse beseitigt werden. Bisher drohen den Betreibern solcher Modelle erhebliche gewerbesteuerliche Risiken. „Nur wenn die steuerlichen Rahmenbedingungen eine zeitgemäße Anpassung erfahren, kann der Immobiliensektor zum starken Treiber für den Klimaschutz werden“, kommentiert Volckens die Maßnahmen des Klimapakets.

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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IMMAC HOLDING AG erhält Freigabe der BaFin zur Übernahme aller Anteile an der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG

Hamburg, 11.11.2019 (OPM): Im Rahmen der weiteren Expansion hat die IMMAC Holding AG sämtliche Geschäftsanteile an der HKA Hanseatische Kapitalverwaltung AG übernommen. Der Anteilsübertragung wurde mit Schreiben vom 01.11.2019 durch die BaFin stattgegeben.

Die Hanseatische zeichnet bereits seit 2013 als Kapitalverwaltungsgesellschaft für sämtliche Fondsemissionen der IMMAC und der Deutsche Fondsvermögen verantwortlich, verwaltet das gesamte Bestandsportfolio, somit alle annähernd 94 Fonds der Gruppe.

Mit Wirksamkeit des Kaufvertrages kann die IMMAC group nunmehr wieder die vollständige Prozesskette vom Einkauf über die Fondskonzeption bis hin zum regulierten Asset- und Objektmanagement innerhalb der Konzerngruppe abdecken.

IMMAC wird weiterhin regulierte Publikums- und Spezial-AIF mit Sozialimmobilien sowie über die Deutsche Fondsvermögen regulierte Hotelfonds anbieten. Zusätzlich plant die Gruppe bereits Anfang 2020 den ersten Portfoliofonds für institutionelle Investoren und Anleger zu emittieren und das institutionelle Geschäft ebenso wie die Länderexpansion in den Folgejahren weiter stark auszubauen.

Quelle: IMMAC HOLDING AG

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IMMAC erwirbt Altenpflegeeinrichtung in Nidda, Hessen

© IMMAC

Hamburg, 06.11.2019 – IMMAC hat mit Wirkung zum 01. November eine weitere Pflegeeinrichtung im hessischen Nidda hinzu erworben und damit ihr Portfolio in Deutschland erweitert.

Die im Jahr 2007 letztmalig erweiterte Einrichtung umfasst insgesamt 92 vollstationäre Plätze und wurde bis dato von einem regionalen privaten Betreiber geführt. Im Zuge einer parallel zum Immobilienerwerb umgesetzten Betriebsübernahme hat die DOREA-Gruppe aus Berlin den Betrieb der Einrichtung übernommen. Insoweit setzen IMMAC und DOREA ihre beiderseits etablierte Partnerschaft an dieser Stelle fort.

IMMAC und DOREA haben sich im Zuge der Transaktionsumsetzung auf den Abschluss eines neuen Pachtvertrages mit einer Laufzeit von 20 Jahren zzgl. Verlängerungsoption geeinigt. Entscheidender Faktor für die Umsetzung der Transaktion war u.a., dass die am Standort bestens eingeführte Einrichtung „Seniorenheim Sachs“ im Rahmen diverser pachtvertraglicher Regelungen auch mit Blick auf potenzielle landesspezifische Anforderungen nach HGB PAV nachhaltig und zukunftsfähig aufgestellt bleibt. Andreas Jantsch als Teamleiter Transaktion bei IMMAC verantwortlich für den HealthCare-Markt Deutschland, beschreibt das „…gemeinsame und partnerschaftliche Verständnis von Immobilieninvestor und Betreiber als mittlerweile zwingend notwendige Voraussetzung für erfolgreiche Transaktionen in einem nach wie vor sehr überhitzten Markt. Die Gefahr, in Investments zu gehen, welche in absehbarer Zeit kaum kalkulierbare Folgeinvestitionen wegen politisch motivierter Gesetzesänderungen nach sich ziehen, ist extrem groß. Diese Risiken gilt es, rechtzeitig und bereits im Vorfeld partnerschaftlich mit dem künftigen Betreiber zu antizipieren.“ Hierbei hat IMMAC auf Grund ihrer langjährigen Marktpräsenz eine hohe Expertise. Dies gilt gleichermaßen für den Erwerb von Bestandseinrichtungen als auch im Bereich Projektentwicklungen, welche durch die zur Gruppe gehörende IMMAC Sozial Bau GmbH realisiert werden.

Quelle: IMMAC group (Pressemitteilung vom 06.11.2019)

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