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Category Archives: Sachwerte

Vatikanstaat ist pleite – oder wie Fehlmeldungen entstehen

Landshut, 06.12.2019 (epk media)

– Ein Impuls für Vermögensverwalter.

Es war die Schlagzeile Ende Oktober. Die Aufmacher reichten von „Heiliger Crash“ über „Steht der Vatikan kurz vor dem Bankrott“ bis hin zu „Der Vatikan ist in vier Jahren pleite“. Basis dieser Meldungen ist ein neues Buch „Guidizio universale“ des angesehen Investigativjournalist Gianluigi Nuzzi, was soviel wie „Das jüngste Gericht“ bedeutet. Detailreich werden dort Fakten und Einschätzungen einer drohenden finanziellen Misere beschrieben, die er durch Aktenstudium von mehr als 3000 bisher noch nie veröffentlichten Dokumenten zusammengetragen hat. Nuzzi erhebt dabei schwere Missmanagement-Vorwürfe gegenüber den Verantwortlichen des Kirchenstaates.

Richtig und unbestritten ist, dass dem Buch und unabhängigen Quellen zur Folge die Einnahmen aus den Diözesen – vor allem aus den reichen in Deutschland und den USA – sich seit 2006 deutlich reduziert. Es heißt, dass diese sich von über 100 Millionen Euro p.a. auf rund 50 Millionen Euro halbiert hätten. Der Vorwurf, dass davon lediglich 20 Prozent an soziale und karitative Einrichtungen der Kirche gehen, ist hierbei eher ein ethisches wie ökonomisches Dilemma. Missmanagement ist gemäß den Recherchen von Nuzzi in der Güter- und Immobilienverwaltung des Kirchenstaates, dem sogenannten APSA, zu unterstellen, wenn man liest, dass von 4.421 verwalteten Immobilien 800 Leerstehen sowie von den verbleibenden Immobilien 15 Prozent mietfrei und die Hälfte unter Preis vermietet sind. Da kommt einem der Skandal vor Jahren in den Sinn, wo ein führender Kardinal eine 400 Quadratmeter-Wohnung in für sich und sein Personal aufwendig renovieren hat lassen. Dazu muss man wissen, dass Kardinale meist mietfrei in Objekten des Vatikans leben. Dies alles hat zur Folge, dass das Defizit der ASPA derzeit bei 63,3 Millionen Euro liegen soll, was eine Steigerung von 200 Prozent in den letzten fünf Jahren bedeutet.

Soweit so gut. Jetzt kommt aber der kritische Blickwinkel auf die plakative Überschrift. Und hier darf ich mit einem Einblick aus dem Buch „Das Märchen vom reichen Land“ von Daniel Stelter aufklären. Stelter schreibt ein ganzes Kapitel über den Unterschied zwischen Einkommen und Vermögen. Am Beispiel Deutschland zeigt er, dass mit einem Bruttoinlandsprodukt – also im Bereich Einkommen (=Flussgröße) – von rund 48.000 USD gemäß dem IWF pro Kopf man an Platz 20 zu den best verdienenden Länder gehört. Jedoch besitzen die Deutschen wenig Vermögen (=Bestandsgröße). Selbst der kapitalismuskritischen Reichtumsforscher Thomas Piketty, der umfangreiches Datenmaterial zum Entwicklung von Vermögen in den einzelnen Euroländern ausgewertet hat, kommt zu einem klaren Ergebnis: Die Deutschen besitzen im Durchschnitt weniger Vermögen als die Italiener, Franzosen oder Spanier. Dies nur zur Erläuterung des Unterschieds zwischen Einkommen und Vermögen.

Zurück zum Vatikan: Gerne würde man ein Bruttoinlandsprodukt für den Vatikan ausweisen, aber dies wird nicht für die weniger als 500 Staatsbürger ermittelt. Aber wenn man einen Blick in den kommunizierten Jahreshaushalt von etwa 300 Millionen wirft und allein das Immobilienvermögen, was rund 3 Milliarden umfassen soll, dagegenstellt, kann von einer Pleite keine Rede sein. Und das Immobilienvermögen ist ja nur ein Bruchteil des kirchlichen Vermögens. Die unschätzbaren Kunstschätze, das weitverzweigte und intransparente Stiftungs- und Firmengeflecht spricht eine deutliche Sprache. Der Vatikan ist reich und wenn es eine Steigerung von reich gebe, würde dies für den Vatikan zutreffen. Maximal steckt der Kirchenstaat in Liquiditätsproblemen. Und diese basieren auf, und hier ist ein Buch wie das von Gianluigi Nuzzi zur Offenlegung unschätzbar, Missmanagement, Korruption und totaler Unkenntnis von finanzökonomischer Regel und vermögensverwaltungstechnischer Methoden. Dies hört aber nicht im Vatikan auf. In Deutschland zeigt der Millionenschaden beim Bistum in Eichstätt, welche wirtschaftliche Dilettanten hier für die Verwaltung der Gelder zuständig ist. Und dies potenziert sich in der römischen Kurie um ein Vielfaches.

Zusammenfassend lässt sich sagen:

  • Bei ihrem kolportierten exorbitanten Vermögen ist der Vatikan bei weitem nicht pleite, maximal in Zahlungsschwierigkeiten. Bei entsprechender Vermögensverwaltung könnte wahrscheinlich der Kirchenstaat autark allein aus dem Vermögen überleben.
  • Nicht nur weil es sich oft um (Spenden)Gelder auch aus Deutschland sollte ein „Sozialunternehmen“ wie die Kirche und der Kirchenstaat professionelle Vermögensverwaltung in Gelddingen beherzigen.
  • Auch in monarchischen Systemen wie der absolutistische Stuhl Petri ist es an der Zeit für Transparenz und einem angemessenen Vermögensreporting.

Quelle: epk media Verlag

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Solvium Capital: Platzierungserfolg über den Erwartungen. Neue Vermögensanlage „Logistik Opportunitäten Nr. 1“ mit ersten Investitionen

Hamburg, 05. Dezember 2019 – Die Nachfrage von Anlegern nach dem jüngsten Angebot von Solvium Capital, Logistik Opportunitäten Nr. 1, ist groß. Nach nur 8 Wochen Vertriebszeit meldet Solvium bereits mehr als 25 % des gesamten Platzierungsvolumens von 25 Mio. Euro als verkauft. Die Emittentin hat auch bereits erste Investitionen getätigt: So wurden beispielsweise rund 850 verschiedene Transportbehältnisse wie Wechselkoffer, 40-Fuß- und 45-Fuß-High-Cube-Standardcontainer und auch Flatracks erworben.

Weitere Portfolien für den Ankauf in die Vermögensanlage sind bereits in Anbahnung. „Bei Vollplatzierung wird das Portfolio voraussichtlich aus 6.000 – 8.000 Transportbehältnissen bestehen, die vermutlich an über 50 verschiedene Mieter vermietet sein werden“, so Solvium Geschäftsführer Marc Schumann.

Bei der Vermögensanlage mit einer kurzen Festzinslaufzeit von drei Jahren und einem Basiszins von jährlich 4,70 Prozent profitieren Anleger derzeit von einem attraktiven Frühzeichnerbonus in Höhe von 0,85 Prozent. Eine weitere Bonuszahlung in Höhe von 0,72 Prozent erhalten Anleger, die auf schriftliche Korrespondenz per Post verzichten und stattdessen die Kommunikation per E-Mail wählen. Anleger, die beide Bonusmöglichkeiten nutzen, erhalten insgesamt Zinszahlungen in Höhe von 5,22 Prozent jährlich.

Die reguläre Zinslaufzeit von 3 Jahren können Anleger auf Wunsch zweimal um je 24 Monate verlängern. Bei Verlängerung steigt die jährliche Basisverzinsung, die monatlich anteilig ausgezahlt wird, für diesen Zeitraum auf 4,85 Prozent. Anleger, die vorzeitig über ihr Kapital verfügen wollen, können ohne Angabe von Gründen bereits nach 24 Monaten den Vertrag an die Anbieterin übertragen. Die Mindestanlage beträgt 10.000 Euro; zusätzlich ist ein Agio von bis zu 2 Prozent fällig.

Geschäftsführer André Wreth: „Wir waren uns sicher, dass das neue Konzept Logistik Opportunitäten Nr. 1 für Vermittler und Anleger interessant sein wird. Aber der tatsächliche Platzierungserfolg, den wir in den ersten 8 Wochen erlebt haben, hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir freuen uns sehr über das durchgängig positive Feedback von Anlegern und Vermittlern. Bei letzteren wollen wir uns besonders für die gute Zusammenarbeit bedanken.“

Quelle: Solvium Capital (Pressemitteilung vom 05.12.2019)

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Emirates schickt A380 in den Ruhestand

© pixabay

Frankfurt, 04.12.2019 – Nach Singapore Airlines und Air France verabschiedet jetzt auch Emirates, ihre A380-Flotte in den Ruhestand. Fast die Hälfte aller weltweit operierenden A380 betreibt Emirats. Die Zweitmarktkurse für geschlossene A380-Fonds geben daraufhin weiter nach.

Gemäß Emirates-Präsident Tim Clark wird die Fluggesellschaft in Kürze damit beginnen, ihre A380 sukzessive in den Ruhestand zu schicken. Die ersten beiden Flugzeuge seien bereits aus dem Verkehr gezogen und würden einem Part-Out-Prozess unterworfen. Emirates betreibt derzeit einhundertzwölf A380, fast die Hälfte aller weltweit operierenden Einheiten des Typs.

Die Aussichten für die Anleger in den A380-Fonds haben sich durch die jüngsten Entwicklungen nicht grundlegend geändert. Nach wie vor geht Scope davon aus, dass Anleger keine Verluste erleiden werden – siehe dazu Scopes Report „Airbus A380 – Part-Out als letzte Option“. Die ursprünglich prospektierten Renditen werden jedoch nicht erreicht, sondern werden eher im unteren einstelligen Bereich liegen.

Fonds-Zweitmarkt für A380 mit Kursrückgängen

Bereits als Airbus im Februar 2019 verkündete, die Produktion des A380-Modells 2021 einzustellen, fielen die Zweitmarkt-Kurse für Anteile an A380-Fonds auf teilweise unter 40 % des Nominalwertes. Solange für die kurz- bis mittelfristig auslaufenden Leasingverträge der A380-Fonds keine Planungssicherheit besteht, ist mit einem weiteren graduellen Verfall der Handelskurse zu rechnen. Entlastung könnten jedoch weitere „Part-Out“-Konzepte bringen, da durch die damit einhergehende erhöhte Planungssicherheit die Kurse stabilisiert werden könnten.

Zum Hintergrund: Anfang 2019 kündigte Emirates an, ihren Auftrag für neue A380 signifikant zu reduzieren. Dies führte dazu, dass Airbus das Ende der Produktion des Typs im Jahr 2021 bekannt gab. Deutsche Anleger haben über geschlossene Fonds rund 1,6 Mrd. Euro in insgesamt 21 Airbus A380 investiert. Leasingnehmer dieser Flugzeuge sind Singapore Airlines, Air France und Emirates.

Quelle: Scope Analysis (Mitteilung vom 04.12.2019)

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Der Immobilienbrief 2019

immobilienbrief_beteiligungsreport_de„Der Immobilienbrief“ Nr. 463:

Im Editorial berichtet Werner Rohmert kurz von der Winter-Tagung des immpresseclub, des Verbandes der deutschen Immobilienjournalisten. Politik macht sportlich. Das neue SPD Führungsduett fängt schon an, die Vorgänger-Rekorde beim SPD-Grabschaufeln zu brechen. AKK ist in der Disziplin ein harter CDU-Wettbewerber. Natürlich liegen jetzt auch erste persönliche Hybrid-Erfahrungen vor. Und Teslas Gigafactory lehrt uns das Fürchten – solange man nicht in Statista-Tabellen schaut. Unser stärkster Gegner sind wir selber. (S. 1)

  • Wintertagung des immpresseclub e.V.: Am letzten Donnerstag trafen sich ca. 35 Journalisten der Immobilienszene und die Immobilien-Ressortleiter einiger Publikumsmedien zur diesjährigen Herbsttagung des immpresseclub e.V. (Rohmert, S 3)
  • RICS veröffentlicht Global Commercial Property Monitor Q3 2019:  Weltverband sieht Stimmungsabschwung durch Weltwirtschaft. (Rohmert, S.6)
  • Helaba: Negativzins-Risiken sollten nicht ignoriert werden: Das volkswirtschaftliche Research der Helaba warnt im aktuellen „IMMOBILIENREPORT“ vor den Risiken der Negativzinsen durch langfristigen Aufbau von Korrekturpotentialen und greift die alte „Der Platow Brief“-/“Der Immobilienbrief“-Warnung vor den Effizienzreserven des deutschen Büromarktes auf. (Rohmert, S. 8)
  • Christdemokraten organisieren Klage gegen den Mietendeckel: Durch den Mietendeckel seien erhebliche Schäden für den Wohnungsmarkt als auch Berlin insgesamt zu erwarten, analysiert das IW Köln in einem Gutachten. (Krentz/Rohmert, S. 10)
  • Bundesweit deutlicher Rückzug von Investoren durch Berliner Mietendeckel: Mehr Zwangsversteigerungen aufgrund reduzierten Beleihungswerten. (S. 11)
  • Mietspiegelwerte in Deutschland um 1,8% gestiegen: In Deutschland schwächt sich lt. F+B-Mietspiegelindex 2019 nach den Angebotsmieten auch der Anstieg der ortsüblichen Vergleichsmieten, die in den Mietspiegeln dokumentiert werden, erstmals ab. (S. 11)
  • Großvolumige Investments international geprägt: Bis Ende November 2019 wurde lt. NAI apollo ein Transaktionsvolumen von über 54 Mrd. Euro erfasst, womit es aktuell nur 11% unter dem Vorjahresrekord in Höhe von 60,8 Mrd. Euro liege. (Götza, S. 12)
  • Stiftungen weiter im Gründungsboom: Nach wie vor werden in Deutschland pro Jahr mehrere Hundert Stiftungen gegründet. (Rohmert, S. 12)
  • Ladenlokale bilden Zukunfts-Basis für Click&Collect-Trend: Stationäre Ladenlokale in attraktiven Lagen seien der Schlüssel zur erfolgreichen Umsetzung von Omni-Channel-Anforderungen. (Rohmert, S. 17)
  • „Neue Seidenstraße“: China investiert 900 Milliarden in den Handel zwischen Europa und Asien. (Kramer, S. 17)
  • Flexible Office Space: Eine eigene Asset-Klasse mit Chancen und Risiken. (Abel, S. 18)
  • Wohnungsneubau ist 2020 Kapitalanlagethema Nummer eins: Der auf Immobilienbeteiligungen und –Entwicklungen spezialisierte PROJECT Unternehmensverbund blickt mit Zuversicht auf 2020. (Rohmert, S. 20)
  • Das Potenzial von Develop-and-Hold-Strategien: Investoren wünschen sich in der Regel stabile Erträge bei niedriger Volatilität, gleichzeitig aber möglichst hohe Renditen. (Metzner, S. 21)
  • Wohninvestments: Nachfrage übersteigt Angebot: Im erstmals erschienen Marktreport Residential Investment 2019/2020 hat Colliers International 42 deutsche Städte und deren Wohnungsmärkte analysiert und bewertet. (Götza, S. 22)
  • Aus unserer Medienkooperation mit „immobilien intern“: Berliner Mietendeckel wird erneut angezählt! (S. 24)
  • Stadt Hamburg zieht Vorkaufsrecht beim Bahnhof Altona: Die Stadt Hamburg hat angekündigt, den Bahnhof Altona zu kaufen. (Richter, S. 25)
  • Büromarkt Köln: Hohe Nachfrage und steigende Kosten. (Junghanns, S. 26)

Mit freundlichen Grüßen

Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG 

Werner Rohmert (Dipl.-Kfm., Dipl.-Volksw., Vorstand)

 

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Klimaschutzprogramm im Steuerrecht: ZIA fordert Nachbesserung

Berlin, 29.11.2019 (OPM): Der Zentrale Immobilien Ausschuss ZIA, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft, fordert eine Nachbesserung beim Gesetz zur Umsetzung des Klimaschutzprogramms 2030 im Steuerrecht. Diesem hatte der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung nicht zugestimmt und den Vermittlungsausschuss angerufen. Grund dafür ist insbesondere die bislang zwischen Bund und Ländern noch nicht geklärte Frage der Finanzierung der vorgesehenen Steuerbegünstigung für energetische Gebäudesanierungsmaßnahmen. Die Länder fordern eine Kompensation der erwarteten Steuerausfälle.

Unabhängig von der Finanzierungsfrage muss das Gesetz dringend auch Vermietungs- und Wirtschaftsimmobilien erfassen, um die klimapolitisch gewollte Zielstellung zu erreichen. Denn bisher wird mit dem selbst genutzten Wohneigentum nur einem Teil des Immobiliensektors ein Anreiz zur Sanierung gesetzt. „Wir brauchen jetzt nicht nur eine finanzielle Einigung für die Wohneigentumssanierung, sondern auch eine weitsichtige Anpassung des steuerrechtlichen Rahmens für die gesamte Immobilienwirtschaft. Neben der klassischen Sanierungstätigkeit muss beispielsweise auch für Mieterstrommodelle und die Einführung von Landeinfrastrukturen eine zeitgemäße Anpassung des Steuerrechts vorgenommen werden“, so ZIA-Präsident Dr. Andreas Mattner. „Deutschland kann es sich nicht leisten, noch länger auf die vom ZIA seit Jahren geforderte und von der Politik versprochene steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung zu verzichten, wenn es die Klimaziele erreichen will. Hier steckt enormes Potenzial, um die Energiewende im Gebäudesektor zu stemmen und die Klimaziele zu erreichen – sie schließt eine große Lücke im Programm zur Vermeidung von CO2.“

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

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PROJECT tätigt Doppelinvestition in zwei Hauptstädten

Bamberg, 02.12.2019 (OPM): In den beiden größten deutschsprachigen Metropolregionen Berlin und Wien hat der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT zwei weitere Baugrundstücke erworben. Geplant sind Immobilienentwicklungen mit gewerblicher und wohnwirtschaftlicher Nutzung mit einem Verkaufsvolumen von insgesamt rund 52 Millionen Euro.

Den erfolgreichen Ausbau seines gewerblichen Immobilienportfolios kann PROJECT mit dem Ankauf des 1.321 qm großen Baugrundstückes in der Silbersteinstraße 16 im Berliner Bezirk Neukölln fortsetzen. Das rechteckig geschnittene Grundstück erlaubt eine optimale Flächennutzung. Errichtet werden soll ein Bürogebäude, das eine Bruttogeschossfläche von rund 2.900 qm bietet. Außerdem ist eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen vorgesehen. Das Bauvorhaben umfasst ein voraussichtliches Verkaufsvolumen von rund 19 Millionen Euro. Die Immobilienentwicklung wird unter anderem von den aktuell in Platzierung befindlichen PROJECT Immobilienentwicklungsfonds Metropolen 18 und 19 getragen.

Neubauwohnungen in Wien

Im Westen Wiens im Bezirksteil Penzing hat der rein eigenkapitalbasierte Einmalanlagefonds Metropolen 18 gemeinsam mit weiteren PROJECT Beteiligungen ein 2.996 qm großes Baugrundstück in der Linzer Straße 361 angekauft. Vorgesehen sind eine Lückenschlussverbauung sowie eine hofseitige Bebauung. Dabei sollen Wohneinheiten mit nach Süden ausgerichteten Balkonen und Terrassen sowie eine Tiefgarage entstehen. Das Verkaufsvolumen lässt sich auf rund 33 Millionen Euro beziffern.

Weitere Informationen zu den aktuellen Investitionsständen der beiden PROJECT Publikumsfonds unter www.metropolen18.de und www.metropolen19.de.

Quelle: PROJECT Investment AG

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Hahn Gruppe erwirbt Core-Portfolio mit 13 deutschen Handelsimmobilien

Bergisch Gladbach, 2. Dezember 2019 (OPM):

  • – SB-Warenhäuser, Fachmarktzentren und Baumärkte
  • – Ankermieter EDEKA, Kaufland, Real und REWE
  • – Rd. 75 Prozent der Mieterträge aus dem Lebensmitteleinzelhandel
  • – Akquisition für den HAHN German Retail Fund III

Die Hahn Gruppe hat für den neu aufgelegten institutionellen Immobilienfonds HAHN German Retail Fund III ein aus 13 Handelsimmobilien bestehendes Portfolio erworben. Verkäufer der Immobilienobjekte ist ein Immobilienfonds der PATRIZIA AG. Die Vermittlung erfolgte durch Savills, Berlin. Die Rechtsanwaltskanzlei McDermott Will & Emery war bei der Transaktion beratend tätig. Die Ankaufsfinanzierung stellte die Berlin Hyp AG bereit. BRAND BERGER, München, führte die technische Beratung durch. Der Übergang der Objekte hat zum 31. Oktober 2019 stattgefunden.
Das neu akquirierte Handelsimmobilien-Portfolio besteht aus Fachmarktzentren, SBWarenhäusern, Bau- und Verbrauchermärkten. Zu den leistungsstarken Ankermietern zählen die Vertriebslinien EDEKA, Kaufland, Real und REWE. Die gesamte Mietfläche beläuft sich auf rund 154.000 m². Die Immobilienobjekte sind deutschlandweit verteilt, mit Schwerpunkt auf die Bundesländer Baden-Württemberg, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Weitere Standorte befinden sich in Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.
Das Core-Portfolio weist einen Vermietungsstand von 99 Prozent auf und zeichnet sich durch einen langfristig gesicherten Cashflow sowie eine sehr gute Risikomischung aus. Die Handelsimmobilien verfügen in ihrer Region jeweils über eine starke Marktstellung und hohe Besucherfrequenzen. Neben der breiten regionalen Streuung und der diversifizierten Mieterstruktur werden rd. 75 Prozent der Mieterlöse von Betreibern aus dem wachstumsstarken Lebensmitteleinzelhandel erzielt. Bei einer durchschnittlichen Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) von über 12 Jahren ist zudem eine große Streuung der Mietvertragslaufzeiten gegeben.

HAHN German Retail Fund III – neu aufgelegter Spezial-AIF der Hahn Gruppe
Der neu gegründete HAHN German Retail Fund III ist ein offener Spezial-AIF, der von mehreren deutschen institutionellen Investoren gezeichnet wurde. Der CoreImmobilienfonds investiert ausschließlich in großflächige Handelsimmobilien. Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Mit dieser Transaktion konnten wir dem neu konzipierten HAHN German Retail Fund III ein sehr attraktives Portfolio sichern.“

Quelle: Hahn Gruppe

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Der Fondsbrief 2019

Der Fondsbrief Nr. 349:

  • Keine Überraschung. Im Editorial kommentiert Fondsbrief-Chefredakteur Markus Gotzi die Entwicklungen bei Exporo. Außerdem: Auch bei Flugzeugfonds läuft nicht alles nach Plan. (Seite 1)
  • Der Südosten Amerikas ist die Lieblings-Region deutscher Anbieter von US-Immobilienfonds. Hier will auch der neue Initiator Hamburg Atlanta Beteiligungen (HAB) investieren. (Seite 2)
  • Performance. Wohnimmobilien stehen im Mittelpunkt des offenen Fonds „Fokus Wohnen Deutschland“. Robert Fanderl hat sich den aktuellen Geschäftsbericht angeschaut und meint: Gar nicht so schlecht. (Seite 4)
  • Deutsche Tugenden. Japaner sind im Vergleich zu den Deutschen gar nicht so verschieden. hep entwickelt Solaranlagen im Land der aufgehenden Sonne. Gründer Thorsten Eitle spricht mit dem Fondsbrief über das Geschäft. (Seite 8)
  • Gefragtes Asset. Steigende Charterraten sorgen für einen regen Handel gebrauchter Schiffsfonds an der Zweitmarktbörse. Die Kurse für Immobilien sind dagegen so schwach wie niemals zuvor in diesem Jahr. (Seite 10)
  • Sündenfall. Exporo meldet die erste Pleite einer Immobilien-Finanzierung. Betroffen sind die Anleger des Marburg-Portfolios. Ein Börsengang sei derzeit nicht geplant. (Seite 11)
  • Offene Immobilienfonds haben in den ersten drei Quartalen fast doppelt so viel neue Gelder eingesammelt wie im Vorjahrszeitraum. Das geht aus den Zahlen des BVI hervor. (Seite 12)
  • Lose Bremse. Der Mietendeckel hat keinen Einfluss auf die Preise für Neubauwohnungen in Berlin. Das hat Project Research herausgefunden. Die höchsten Steigerungsraten stellten sie jedoch in Köln und Frankfurt fest. (Seite 14)
  • Wohnungsnot? Davon kann derzeit keine Rede sein, meint Professor Günter Vornholz von der EBZ Business School in Bochum. Tatsächliche Not herrschte dagegen nach dem zweiten Weltkrieg, als Millionen Wohnungen zerstört waren. (Seite 16)
  • Kapitel beendet. US Treuhand liquidiert den Fonds Victory Park in Dallas. Gründer Lothar Estein ist es gelungen, eine Pleite des Projekts und damit den Kapitalverlust der Anleger zu verhindern. (Seite 19)
  • Das Letzte. Politiker müssen sich Fragen der Journalisten stellen. Doch das gilt offenbar nicht für alle Volksvertreter. Peinlich verhalten sich auch die US-Republikaner. Wann geht das Schmierentheater endlich zu Ende? (Seite 19)

Mit freundlichen Grüßen,

Markus Gotzi, Dr. Ruth Vierbuchen und Werner Rohmert sowie

Ihr Team von „Der Immobilienbrief“

Research Medien AG

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Scope bewertet die Hannover Leasing Gruppe mit einem Initial Rating von A+ (AMR)

Frankfurt, 19.11.2019 – Hannover Leasing zählt zu den aus dem Segment geschlossener Fonds stammenden Anbietern, die sich in Deutschland auch nach Einführung des KAGB mit geschlossenen AIF für Privatanleger, Private Placements sowie Produkten für institutionelle Investoren positioniert haben. Aktuell befindet sich ein offener Immobilienpublikums-AIF in Planung.

Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Pullach wurde im Jahr 1981 gegründet. Im Dezember 2016 erwarb die Corestate Capital Holding S.A. 94,9% der Anteile, was deren Plattform um das Privatkundensegment verstärkte. Hannover Leasing bildet damit nunmehr die Immobilien-Asset-Management-Plattform für Büroimmobilien innerhalb der Corestate und profitiert von der Warehousing-Kapazität, die die Gruppe bietet.

Die Finanzlage der Hannover Leasing wird durch die Refinanzierungsmöglichkeiten bei der Corestate Capital Holding bestimmt. Zuletzt blieben die Platzierungszahlen im Bereich Privatanleger und institutionelle Investoren hinter den Planzahlen zurück. Für ihre Kunden verwaltet die Hannover Leasing im Bereich Immobilien derzeit 6,5 Mrd. Euro.

Die Hannover Leasing hat in der Vergangenheit im Bereich Immobilien insgesamt 116 Fonds sowie 47 strukturierte Finanzierungen aufgelegt. Bislang wurden damit Immobilien für rund 12 Mrd. Euro erworben. Der Track Record im Bereich Immobilien stellt sich insgesamt als überdurchschnittlich im Branchenvergleich dar. Dabei ist die Performance der seit 2010 aufgelegten Vehikel mit 5,8 % bei geschlossenen Fonds, 8,4 % bei AIF und 8,2 % bei Club Deals als überdurchschnittlich zu bezeichnen.

Ebenfalls sehr positiv werden die faktische Vollvermietung des gesamten Immobilienportfolios von beinahe einer Million Quadratmeter Mietfläche und das insgesamt sehr gut aufgestellte operative Asset Management bewertet.

Generell beurteilt Scope die Managementstruktur als gut für den Geschäftszweck aufgestellt. Die Funktionsbereiche sind voneinander abgetrennt und Verantwortungen klar zugeteilt, wenngleich aus Sicht von Scope eine Trennung der Bereiche Fonds- und Risikomanagement auf Managementebene wünschenswert wäre. Hervorzuheben ist die überdurchschnittliche Branchenerfahrung sowohl managementseitig als auch auf der Führungsebene. Organisatorisch sind klare Verantwortungsbereiche und angemessene Backup-Funktionen eingerichtet. Die Qualität der Investmentprozesse sowie das Risikomanagement entsprechen einem hohen Standard.

Die IT- und Prozesslandschaft wird stetig weiterentwickelt und soll die Grundlage für noch effizientere Prozesse bilden. Die Einführung von SAP HANA ist jedoch noch nicht vollständig abgeschlossen.

Herausforderungen beim Ankauf geeigneter Investitionsobjekte bestehen zudem in der aktuellen Hochpreisphase, jedoch bewertet Scope die im Rahmen der Investmentstrategie kommunizierten Zielrenditen als realistisch.

Derzeit sind von der Unternehmensgruppe erste Nachhaltigkeitsthemen besetzt, die zukünftig verstärkt umgesetzt werden sollen. So hat CORESTATE im Jahr 2019 ihren ersten ESG-Bericht veröffentlicht. Ab 2020 soll jeder neue Fonds der Gruppe über eine eigene ESG-Strategie und einen dazugehörigen Maßnahmenplan verfügen.

Quelle: Scope Analysis GmbH (Mitteilung vom 19.11.2019)

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Scope Analysis: Offene Immobilienfonds – Renditedifferenz zur Staatsanleihe auf Rekordniveau

Frankfurt, 19.11.19– Offene Immobilienpublikumsfonds verzeichnen 2019 vor allem durch die große Renditedifferenz zu deutschen Staatsanleihen Rekordzuflüsse. Mit 3,8 Prozentpunkten ist sie auf einem sehr hohen Niveau.

Im Vergleich der durchschnittlichen Rendite von 14 offenen Immobilienfonds mit der Performance deutscher Staatsanleihen über die letzten 15 Jahre fiel auf, dass zu jedem Zeitpunkt eine positive Differenz zugunsten offener Immobilienpublikumsfonds bestand.
Es lässt sich klar erkennen, dass die Renditedifferenz seit dem Jahr 2013 stetig angestiegen ist. Hierfür werden folgende Gründe genannt: Zum einen sind die Renditen deutscher Staatsanleihen stetig gesunken und rentieren seit 2015 sogar im negativen Bereich. Außerdem wird aufgeführt, dass sich die Renditen der offenen Immobilienfonds – vor allem getrieben durch Wertzuwächse der Bestandsimmobilien – sukzessive erhöht haben. Ende September 2019 befindet sich die Renditedifferenz mit 3,8 Prozentpunkten nahezu auf dem höchsten Wert der vergangenen 15 Jahre.

Renditedifferenz und Mittelzuflüsse hoch korreliert

Die Frage ist nun, ob sich die hohen Mittelzuflüsse mit der Höhe der Überrendite offener Immobilienfonds erklären lassen. Ergebnis: Es besteht eine eindeutige Wechselbeziehung zwischen der Renditedifferenz zur Staatsanleihe und den jährlich zufließenden Mitteln. Die Überrendite der offenen Immobilienfonds ist zwar nicht die einzige, scheinbar aber eine gewichtige Determinante für die Höhe der Mittelzuflüsse. Zudem ist sichtbar, dass die zugeflossenen Mittel in den vergangenen Jahren noch höher ausgefallen wären, wenn nicht zahlreiche Fonds die Annahme von Anlegergeldern reglementiert hätten.


Ausblick: Renditedifferenz stabil bis leicht rückläufig

Scope geht daher nicht von einem steigenden Zinsniveau aus. Die Renditen deutscher Staatsanleihen werden aller Voraussicht nach weiter im negativen Bereich verbleiben.
Auch das Renditeniveau offener Immobilienfonds wird sich nicht überraschend plötzlich verändern. Scope erwartet vielmehr mittelfristig stabile bis leicht rückläufige Renditen für offene Immobilienfonds und nennt dafür folgende Gründe: Das Potenzial durch Wertzuschreibungen für Bestandsobjekte ist nahezu ausgeschöpft. Überdies werden neu angekaufte Objekte zu hohen Preisen und damit auf einem vergleichsweise niedrigen Renditeniveau angekauft.

Quelle: Scope Analysis GmbH (Mitteilung vom 19.11.19)



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