Skip to Content

Category Archives: Immobilien Inland

HAHN Pluswertfonds 173 erfolgreich platziert

Bergisch Gladbach, 23. September 2019 (OPM):

  • Rund 200 Anleger beteiligen sich am Fachmarktzentrum Landstuhl
  • 19 Mio. Euro Eigenkapital eingeworben
  • Erste Ausschüttung zum Jahresende 2019

Die Hahn Gruppe hat ihren aktuellen Publikums-AIF HAHN Pluswertfonds 173 erfolgreich platziert. Der von der Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH aufgelegte Immobilien-Investmentfonds weist ein Gesamtvolumen von 32,7 Mio. Euro auf und investiert in ein Fachmarktzentrum in Landstuhl, Rheinland-Pfalz. Das Zeichnungsvolumen in Höhe von 19 Mio. Euro wurde von insgesamt rund 200 qualifizierten Privatanlegern eingeworben, die durchschnittlich jeweils über 90.000 Euro Eigenkapital einzahlten.
Das Fachmarktzentrum Landstuhl verfügt über rund 16.000 m² Mietfläche und ist langfristig vermietet an die Betreiber Kaufland und toom Baumarkt. Die anfängliche jährliche Ausschüttung liegt bei 4,5 Prozent und wird bereits zum 31. Dezember 2019 erstmals anteilig ausgezahlt werden.
Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: „Wir freuen uns über die zügige Platzierung unseres Publikums-AIFs. Zum Vermarktungserfolg haben zu 30 Prozent auch Vertriebspartner eigetragen, die das erste Mal für uns tätig waren.
Darin bestätigt sich die Attraktivität der Assetklasse großflächiger Handelsimmobilien und das Vertrauen in den Investment Manager Hahn.“

Quelle: Hahn Gruppe

0 Continue Reading →

Flexible Büroflächen auch in B-Märkten auf Wachstumskurs – Top 3 sind Nürnberg, Hannover und Essen

© JLL

Frankfurt, 19. September 2019 – Die Nachfrage nach flexiblen Büroflächen entwickelt deutschlandweit eine spezifisch eigene Dynamik. Der „Flex-Markt“ ist auf Wachstumskurs, die Betreiber expandieren, nicht nur in den großen Big 7, sondern auch in B-Märkten/Secondary Cities1. In einem von Flächenknappheit gekennzeichneten Marktumfeld setzt sich der Trend in allen Angebotssegmenten von Coworking bis Hybrid-Modell fort. Das stärkste Wachstum entfällt dabei auf Betreiber, die ihre Standorte nach dem Hybrid-Modell ausrichten.

Wachstum in den Big 7 – Berlin deutsche Flexhauptstadt, in Europa Platz 4
Die Expansionsgeschwindigkeit flexibler Flächen in den deutschen Big 7 hält unvermindert an. Deren Betreiber positionieren sich in einem nachfrage-dominierten Umfeld, das durch die Konkurrenz um die besten, zentral gelegenen Flächen gekennzeichnet ist. Aktuell sind an 600 Standorten von 260 Betreibern über 1 Mio. m² Fläche angemietet (73% davon sind bereits eröffnete Standorte) und werden einer flexiblen Nutzung zugeführt, entweder als Business Center, Hybrid-Modell oder als Coworking-Angebot**.
Stephan Leimbach, Head of Office Leasing JLL Germany: „Berlin ist weiterhin die ‚Flex-Hauptstadt‘ in Deutschland. Mit einer angemieteten Fläche von rund 360.000 m² liegt die Spreemetropole hinter London, Paris und Amsterdam auf Platz vier in Europa. In Deutschland behauptet sich München auf Platz zwei und steht wie Berlin ganz oben auf der Expansionsagenda der Betreiber. Größte Betreiber in Deutschland sind Design Office, WeWork und Regus.“


Betreiber nehmen B-Märkte ins Visier
Nicht nur in den Big 7 gehört das Angebot flexibler Büroflächen mittlerweile als relevante Kenngröße zu den Immobilienmärkten dazu. Auch in den Secondary Cities ist die zunehmende Relevanz flexibler Büroflächen-Angebote unübersehbar. Business Center sind in diesen Märkten bereits seit vielen Jahren bestens etabliert, kleinere Coworking-Anbieter haben in den vergangenen Jahren ebenfalls Standorte eröffnet. Derzeit sind Design Offices und rent24 die beiden größten Hybrid-Betreiber mit eröffneten Standorten in mehreren Secondary Cities. „Das Marktpotential ist sehr groß, da Deutschlands Wirtschaftskraft bekanntlich föderal strukturiert ist, verteilt auf viele Städte und Regionen. Rund 80 Städte von mehr als 100.000 Einwohnern und fast 50 Städte mit einem Büroflächenbestand von jeweils über 1 Mio. m² eröffnen für Flex-
Anbieter höchst interessante Perspektiven. Wir gehen insofern davon aus, dass der Bestand an Flex Spaces in den B-Märkten weiterwachsen wird,“ so Andree Scherer, Leader Flex JLL Germany. Scherer nennt allerdings notwendige Voraussetzungen für die Expansion von
Flex-Betreibern an solchen Standorten. Dazu zähle eine bedeutende regionale Wirtschaftskraft mit guter Verkehrsanbindung über Straße, Schiene und Luft. „Eine Mischung aus Groß-, sowie kleinen und mittleren Unternehmen bietet generell ein hohes Nachfragepotential für Flex Space. Denn viele Großunternehmen in Secondary Cities sitzen in eigengenutzten Immobilien und haben häufig Flächenengpässe bzw. einen flexiblen Bedarf.“

Top 3 B-Märkte: Nürnberg, Hannover und Essen
Die Nachfragetreiber in den Secondary Cities sind vergleichbar mit jenen der Big 7: Flexibilität, Flächenverfügbarkeit, Einfachheit und Community. Hinzu kommt eine variable und temporäre Nutzung als Satelliten- und Projektstandort.
Nicht überraschend ist das von Flex Space-Betreibern angemietete, deutlich geringere Flächenvolumen in den von JLL untersuchten 12 Secondary Cities: von den 193.000 m², verteilt auf 140 Betreiber an 191 Standorten sind bereits 69 Prozent eröffnet. „Auch strukturell zeigen sich Unterschiede“, sagt Helge Zahrnt, Research JLL Germany. Der Anteil der Hybrid-Flächen sei in den Big 7 mit 63 Prozent gegenüber 50 Prozent in den Secondary Cities höher. Dagegen überwiege bei Letzteren der Anteil von Business Centern und Coworking-Flächen. „Ähnlich wie in den Big 7 ist das Wachstum von Flex Space in den Secondary Cities: 25 Prozent in 2018 und erwarteten 30 Prozent in 2019“, so Zahrnt.

Nürnberg, mit fast 4 Mio. m² Büroflächenbestand und einer Leerstandsquote von nur 2,5 Prozent, hat die meisten Flex Space Flächen (rund 39.000 m²), gefolgt von Hannover (knapp 27.000 m²) und Essen (rund 24.000 m²). „Je größer die Stadt und die Anzahl an ansässigen Unternehmen, desto höher der Fokus für Anbieter wie Design Offices oder auch Regus. Regus ist schon sehr lange an diesen drei Standorten und hat das Thema Business Center positioniert. Expansion in solche Städte ist demnach für einige Anbieter einfacher und lukrativer als in anderen Secondary Cities“, so Andree Scherer. In allen drei Märkten sind Flächeneröffnungen zu erwarten, insgesamt gut 40.000 m². Dabei handelt es sich insbesondere um Expansionsinitiativen von Design Offices in einer Größenordnung von 26.000 m². Design Offices ist in den Secondary Cities bereits auch der flächenmäßig größte Betreiber mit einer überdurchschnittlichen Standort-Pipeline. Regus verfügt dagegen als etablierter Business Center-Betreiber über die meisten Standorte in den analysierten Secondary Cities (15 Standorte eröffnet und zwei in Planung). „Wie in den Big 7 ist auch in den Secondary Cities die Anbieterstruktur von vielen kleinen Betreibern geprägt: von insgesamt rund 140 Betreibern verfügen 120 über nur einen Standort“, so Helge Zahrnt. Die Standortgröße in den Secondary Cities (Fläche je Standort) bewegt sich eher unter 4.000 m².

„Die Angebotspreise der drei Arbeitsplatzkategorien „Hot Desk“, „Fixed Desk“ und „Private Office“ bewegen sich in den Secondary Cities „nur“ zwischen 10 und 20 Prozent unter denen der Big 7.
Das Mietpreisniveau ist aber deutlich niedriger, die gemittelten Bürospitzenmieten liegen bei lediglich 50% der Big 7“, sagt Stephan Leimbach. Und Andree Scherer ergänzt: „Da der Mietpreis ein signifikanter Kostenfaktor ist, haben die Betreiber in den Secondary Cities also deutlich geringere Mietkosten bei nur wenig geringeren Angebotspreisen. Die Kosten für Personal und Flächenausstattung könnten in den Secondary Cities eher geringer als in den Big 7 ausfallen. Gute Chancen auf rentable Betriebe also. Voraussetzung: die Standorte müssen ausreichend ausgelastet sein.“

Am höchsten sind die Angebotspreise für einen Hot Desk in Essen und Münster. Dort werden im Mittel monatlich jeweils 200 Euro/wechselnder Arbeitsplatz im Großraum verlangt. Auch für einen Fixed Desk sind beide Städte mit im Mittel 290 Euro/Arbeitsplatz am teuersten. Bei „Private Offices“ stehen derzeit Hannover mit 625 Euro/Monat und Mannheim mit 600 Euro an der Spitze. „Mannheim und Hannover sind starke Märkte mit einer hohen Nachfrage an „Private Offices“ auch von Großkunden. Zudem ist der Mietpreis für den Flex Provider höher im Vergleich etwa zu Karlsruhe. Dies ist ein starker Faktor für die Preisgestaltung an Hot und Fixed Desk sowie den Private Offices“, so Andree Scherer.

Quelle: JLL (Pressemitteilung vom 19.09.2019)

0 Continue Reading →

PROJECT baut in Berlin, Hamburg und Düsseldorf im Wert von rund 70 Millionen Euro

Bamberg, 05.09.2019 (Marktnews): Der Kapitalanlage- und Immobilienspezialist PROJECT hat in Hohen Neuendorf in der Metropolregion Berlin sowie in Düsseldorf den Ankauf von zwei weiteren Baugrundstücken mit wohnwirtschaftlicher Nutzung erfolgreich abgeschlossen. Vorgesehen ist die Errichtung von Wohnhäusern mit insgesamt 147 Apartments und 36 Eigentumswohnungen. Auf dem neu angekauften Baugrundstück Hohenfelder Allee 17–19 in Hamburg plant PROJECT die Entwicklung eines Bürohauses.

In der Schillerpromenade 2 in Hohen Neuendorf haben mehrere PROJECT Immobilienfonds ein 9.189 qm großes Baugrundstück angekauft, auf dem eine Mehrfamilienhausanlage mit sechs Wohnhäusern vorgesehen ist. Das Verkaufsvolumen liegt bei circa 15,7 Millionen Euro. Die Stadt Hohen Neuendorf vor den nördlichen Toren Berlins ist eine junge an der Havel gelegene Stadt mit über 26.000 Einwohnern. Sie grenzt im Süden unmittelbar an die Berliner Ortsteile Frohnau und Heiligensee und erstreckt sich von der Havel im Westen bis zu den Ausläufern des Naturparks Barnim im Osten.

Zudem wurde mit dem Worringer Platz 4 ein im Stadtbezirk 1 der Rheinmetropole Düsseldorf liegendes Baugrundstück angekauft, das über eine Fläche von 2.537 qm verfügt. Geplant ist der Bau einer Apartmentanlage mit Tiefgarage im Wert von circa 37,3 Millionen Euro. An den Wohnimmobilienentwicklungen Schillerpromenade 2 und Worringer Platz 4 beteiligen sich unter anderem die aktuell in Platzierung befindlichen Publikumsfonds Metropolen 18 und 19.

Neues Bürohaus in Hamburg

In Berlin hat PROJECT bislang acht rein gewerblich genutzte Büro- und Geschäftshäuser entwickelt. Mit dem Ankauf des 1.993 qm großen Baugrundstückes Hohenfelder Allee 17–19 erweitert der rein eigenkapitalbasierte Immobilienmanager sein Gewerbeportfolio um den Neubau eines weiteren Bürogebäudes mit rund 4.200 qm BGF sowie Tiefgarage. Das Grundstück befindet sich in einem Gewerbegebiet im Hamburger Stadtteil Hohenfelde.

Die nach Kapitalanlagegesetzbuch regulierten alternativen Investmentfonds (AIF) Metropolen 18 und 19 sind auch am neuen Grundstücksankauf in der Hansestadt beteiligt. Mit den drei Erstinvestitionen in Berlin, Hamburg und Düsseldorf hat der am 1. Juli 2019 in die Platzierung gestartete Teilzahlungs-AIF Metropolen 19 bereits nach acht Wochen seinen konzeptionsbedingten Blind Pool-Charakter abgelegt. Weitere Informationen unter www.metropolen19.de.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

0 Continue Reading →

Wohnungsbau in Metropolregionen birgt noch viel Potenzial

©Ottmar Heinen

Bamberg, 04.09.2019 (Marktnews): Der auf Immobilieninvestments und -entwicklungen spezialisierte PROJECT Unternehmensverbund veröffentlichte gerade neueste Ergebnisse zur Preisentwicklung auf den Immobilienmärkten der großen deutschen Metropolregionen sowie in Wien. Vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen auf dem Geldmarkt und den sich daraus ergebenden Herausforderungen für Anleger nimmt Ottmar Heinen, Vorstandssprecher der PROJECT Beteiligungen AG, Stellung dazu, wo Immobilieninvestments Sinn machen und auf welche Faktoren Investoren achten sollten.

Von Sommerflaute keine Spur – in den deutschen Metropolregionen läuft der Immobilienmarkt weiterhin auf Hochtouren. Die Fragen in Bezug auf einen womöglich allzu heiß laufenden Markt werden drängender. Von Seiten der Notenbank ist kein Eingreifen zu erwarten, die lockere Geldpolitik Mario Draghis wird auch unter der neuen EZB-Chefin Christine Lagarde zur Stimulation der lahmenden europäischen Konjunktur fortgesetzt. Anleger werden sich folglich noch länger damit abfinden müssen, dass klassische Geldanlagen wie beispielsweise Staatsanleihen kaum Zinsen erwirtschaften. Von dieser Situation werden Immobilien weiterhin profitieren, denn Investoren messen Sachwerten und ganz besonders Immobilien einen hohen Wert zu. Auch Wohnungskäufer profitieren von langfristig niedrigen Zinsen. Gleichwenn Experten wie der Rat der Wirtschaftsweisen noch keine generelle Blase auf dem Immobilienmarkt(1) konstatieren, haben die Preise in einigen Metropolen inzwischen ein sehr hohes Niveau erreicht. Dennoch stehen die Zeichen in Deutschland auf Wachstum. Vor allem in den Ballrungsräumen steigt die Wohnungsnachfrage. Laut einer neuen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln(2) müssen bis 2020 in Deutschland 341.700 neue Wohnungen entstehen. Beim Wohnungsneubau sehen wir daher das größte Potenzial für Investoren.

Umland der Metropolregionen im Aufwind

Den aktuellen Untersuchungen von PROJECT Research zufolge haben sich Neubauwohnungen im zweiten Quartal 2019 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum bis zu 13,1 Prozent verteuert. Den geringsten Preisanstieg der untersuchten Metropolregionen verzeichnen Hamburg und Umland mit 1,6 Prozent. Ganz im Gegensatz zu München und umliegenden Regionen, die von Juni 2018 bis Juni 2019 Preissteigerungsraten von 11,2 Prozent sahen. Die durchschnittlichen Verkaufspreise liegen in der Region inzwischen bei über 8.800 Euro pro Quadratmeter und bleiben mit Abstand die teuersten des Bundesgebiets. In den weiter nördlich gelegenen deutschen A-Städten folgen Frankfurt mit Preisen in der Höhe von 7.477 und Düsseldorf mit 7.096 Euro pro Quadratmeter. Im Jahresvergleich ergeben sich Wachstumsraten von 13,1 in Düsseldorf und 10,3 Prozent in Frankfurt. In Berlin kosten Neubauwohnungen inzwischen durchschnittlich 6.443 Euro, im Vergleich zu 2018 sind das mehr als 6 Prozent Zuwachs. Die Bundeshauptstadt rangiert nach München, Frankfurt und Düsseldorf nunmehr an vierter Position im Ranking der höchsten durchschnittlichen Angebotskaufpreise. 

Der Preisboom vieler Metropolen erreicht jetzt auch ihr Umland. So unter anderem der Raum München, wo sich die Landkreise Fürstenfeldbruck, Dachau und Freising besonders dynamisch entwickeln. Gleiches gilt für den Südosten Berlins, beispielsweise am Technologiestandort Adlershof. Die Preise ziehen dort an, die Zahl neuer Immobilienentwicklungen ist jedoch noch überschaubar und die Renditen folglich attraktiver. Dennoch sollten Anleger unter dem Aspekt der Werthaltigkeit und Stabilität ihres Engagements bei Immobilieninvestments einige Faktoren beachten.

Gebot des starken Marktzugangs und der gutachterlichen Expertise

Bei dem gegebenen harten Wettbewerb muss eine ausreichende Anzahl geeigneter Grundstücke identifiziert und angekauft werden. Wichtig ist hier die kontinuierliche Marktbeobachtung und ein regionales Netzwerk. Ziel ist es, den Grundstücksankauf möglichst »off the market«, ohne die Einschaltung von Maklern und sich gegenseitig überbietenden Kaufinteressenten zu organisieren. Parameter wie Nutzungsart, Verkaufspreis, Verkaufsgeschwindigkeit und Wettbewerb müssen auf den Mikrostandort bezogen eingeschätzt werden. Für die Bewertung ist nicht nur die Lage eines Grundstücks entscheidend, zahlreiche weitere Faktoren wie städtebauliche Auflagen, Nahversorgung, Freizeit- und Bildungsangebot, medizinische Versorgung und vor allem auch die öffentliche Verkehrsanbindung fließen mit ein. Vor dem Ankauf durchläuft jedes Objekt nicht nur inhouse eine umfangreiche Due-Diligence Prüfung. Ein unabhängiges Sachverständigengutachten zur Ermittlung der Werthaltigkeit und Entwicklungsperspektive ist vor der Ankaufsentscheidung zwingend erforderlich.

Finanzielle Unabhängigkeit und Faktor Zeit als Renditebringer

Wenn alle notwendigen Kapitalflüsse aus Eigenkapital stammen, kann ein Immobilienentwickler unabhängig von Banken oder Finanzierungsunternehmen agieren. Die Unabhängigkeit minimiert nicht nur Zinsrisiken und finanzierungsbedingte Kosten. Sie sorgt zudem für Flexibilität, was vor allem Grundstücksverkäufer und Handwerker zu schätzen wissen. Dies bedeutet darüber hinaus aber auch Sicherheit für Investoren, die nach dem Ankauf der Immobilie für den Alternativen Investmentfonds (AIF) an erster Rangstelle im Grundbuch eingetragen werden. Der Faktor Zeit spielt bei jedem Projekt eine bedeutende Rolle, denn längere Entwicklungsphasen gehen zu Lasten der Rendite. Ein Zusammenspiel von schnellem Ankauf, frühzeitigen Vertriebsaktivitäten, zentraler Projektsteuerung und Leanmanagement während der Bauphase ermöglicht die Optimierung von Kosten und kurze Projektlaufzeiten. Im Schnitt beträgt der Entwicklungszeitraum vom Ankauf bis zum Verkauf einer Wohnimmobilie drei bis fünf Jahre. Die Anlagestrategie innerhalb der Publikumsfonds sieht vor, dass nach dem Verkauf der Wohnungen bzw. der fertigen Immobilie die dann wieder freien Mittel zügig in neue Objekte investiert werden und das Kapital nicht auf kaum verzinsten Tagesgeldkonten zwischengeparkt wird. Deshalb ist eine stets qualitativ gut gefüllte Objektpipeline unverzichtbar und entscheidet mit über den Erfolg einer Immobilienbeteiligung, gerade in einem hochpreisigen Marktumfeld, bei dem keine Preisentspannung zu erwarten ist.

Quelle: PROJECT Beteiligungen AG

0 Continue Reading →

Scope bewertet den geschlossenen AIF Hahn Pluswertfonds 173 mit einem Rating von bb+ (AIF)

Berlin, 09.07.2019 (Marktnews): Der Fonds lässt eine mäßige risiko-adjustierte Rendite erwarten. Die Erfahrung des Asset Managers hat das Rating positiv beeinflusst, während vor allem die eingeschränkte Drittverwendungsmöglichkeit der Spezialimmobilie das Rating beschränkt.

Der Anleger beteiligt sich an einem Publikums-AIF mit einem Investitionsvolumen von 33,7 Mio. Euro. Gemäß seiner Anlagestrategie investiert der Fonds in eine Gewerbeimmobilie in Landstuhl, Rheinland-Pfalz.

Das im Jahr 1997 errichtete und in den Jahren 2007/2008 erweiterte Fachmarktzentrum verfügt über eine vermietbare Fläche von rund 15.900 m² und 600 Kundenstellplätze. Das Gebäude befindet sich seit 1997 im Management der Hahn Gruppe und wurde während seiner Nutzungsdauer mehrfach angepasst und erweitert. Es befindet sich Angabe gemäß in einem guten Zustand. Ein Wertgutachten der Immobilie liegt Scope jedoch nicht vor.

Die Immobilie ist bis Ende September 2029 bzw. Ende Dezember 2028 an Kaufland (rund 71% der Mieteinnahmen) und toom vermietet. Daran anschließend verfügt Kaufland über zusätzliche Verlängerungsoptionen um zuerst acht und dann sieben weitere Jahre, während toom Baumarkt über zwei Verlängerungsoptionen um jeweils fünf Jahre verfügt.

Das Gesamtfondsvolumen von 33,7 Mio. Euro wird durch Eigenkapital in Höhe von 20,0 Mio. Euro sowie durch vorrangiges Fremdkapital in Höhe von 13,7 Mio. Euro finanziert. Die Fremdkapitalquote liegt somit bei 40,8%. Über das Agio von 5% hinausgehende Weichkosten fallen in Höhe von rund 11,1% bezogen auf das Emissionskapital an.

Die Zinsbindung des Fremdkapitals läuft bis zum 30.09.2029. Somit besteht vor Ende der geplanten Fondslaufzeit von Ende 2034 die Notwendigkeit zur Refinanzierung.

Die von Scope erwartete Rendite liegt bei 1,50% p.a. mit einer abwärts gerichteten Volatilität von 1,74%. Das Rendite-Risiko-Verhältnis des Fonds lässt nach Einschätzung von Scope eine mäßige risiko-adjustierte Rendite erwarten.

Positiv beeinflusst wurde das Rating durch:
– den sehr erfahrenen Asset Manager im Bereich Einzelhandelsimmobilien,
– die bonitätsstarken Mieter, die über die Option zur Verlängerung des Mietvertrags verfügen, und
– die Vertrautheit mit der Immobilie, da sich diese seit 1997 im Asset Management der Hahn-Gruppe befindet.

Als Risikotreiber identifiziert Scope vor allem:
– die Spezialimmobilie mit eingeschränkter Drittverwendungsmöglichkeit
– das Refinanzierungsrisiko nach zehn Jahren
– das Anschlussvermietungsrisiko, da Mietvertrag vor Ende der Fondslaufzeit endet
– den vergleichsweise hohen Kaufpreis.

Die von Scope vorgenommene Kapitalflusssimulation hat für den AIF folgende Kennzahlen ergeben:
– Break-even Wahrscheinlichkeit: 85,6%
– Verlustmöglichkeit: 14,4%
– Value-at-Risk: 32,6% (Ein Verlust von 32,6% wird in 99% aller Simulationen nicht überschritten)
– Risikoklasse: 5 Für die Hahn-Gruppe liegt kein aktuelles Asset Manager Rating von Scope vor.

Quelle: Scope Analysis GmbH

0 Continue Reading →

Hahn Gruppe erwirbt Handelsimmobilien-Portfolio

Bergisch Gladbach, 25. Juni 2019 – Die Hahn Gruppe hat für den institutionellen Immobilienfonds HAHN German Retail Fund II vier großflächige Handelsimmobilien mit Ankermietern aus dem Lebensmitteleinzelhandel erworben. Verkäufer des Immobilienportfolios ist ein von PGIM Real Estate verwaltetes Spezialmandat. Die Rechtsanwaltskanzlei McDermott Will & Emery war bei der Transaktion beratend tätig. Der Übergang der Objekte hat Ende Mai 2019 stattgefunden. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Das im Jahr 1978 erbaute und zuletzt in 2014 modernisierte SB-Warenhaus in Aachen (Nordrhein-Westfalen), Krugenhofen, weist REWE als Ankermieter auf und verfügt über eine Mietfläche von rund 5.800 m². Ein weiteres SB-Warenhaus mit dem Mieter EDEKA befindet sich in Premnitz (Brandenburg), Gerhart-Hauptmann-Straße. Die Mietfläche der im Jahr 1995 erbauten und zuletzt in 2011 modernisierten Handelsimmobilie beträgt rund 4.400 m².

Das größte Objekt aus dem Portfolio, das Fachmarktzentrum Uhlenköper Park in Uelzen (Niedersachsen), Bahnhofstraße, stellt den Betreibern Kaufland und Hagebaumarkt sowie fünf weiteren Mietern rund 16.900 m² Mietfläche zur Verfügung. Die Immobilie wurde 1994 errichtet und in 2016/2017 umfassend revitalisiert. Das vierte Objekt ist ein im Jahr 1979 erbauter REWEVerbrauchermarkt in Münsingen (Baden-Württemberg), Lichtensteinstraße. Die rund 2.500 m² Mietfläche aufweisende Handelsimmobilie wurde zuletzt in 2013 modernisiert.

Die neu akquirierten Core-Immobilien sind jeweils vollvermietet und verfügen in ihrer Region über eine starke Marktstellung und hohe Besucherfrequenzen. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Ankermietverträge (WAULT) liegt bei rund 11 Jahren.

HAHN German Retail Fund II baut sein Immobilienportfolio aus Die renditestarken Objekte ergänzen das Immobilienportfolio des HAHN German Retail Fund II. Mit den vier Neuakquisitionen weist der offene Spezial-AIF ein Immobilienvermögen von rund 240 Mio. Euro auf, die in 15 Handelsimmobilien investiert sind. Der institutionelle Immobilienfonds hat ein Zielvolumen von bis zu 500 Mio. Euro und investiert in deutsche großflächige Handelsimmobilien – beispielsweise Fachmarktzentren, Verbrauchermärkte, SB-Warenhäuser und Baumärkte. Der HAHN German Retail Fund II richtet sich mit einem Ziel-Eigenkapitalvolumen von 250 Mio. Euro insbesondere an Stiftungen, Versorgungseinrichtungen und Pensionskassen. Angesiedelt in der Risikoklasse Core-Plus wird eine Rendite von 6,0 Prozent (IRR) angestrebt.

Quelle: Hahn Gruppe (Pressemitteilung vom 25.06.2019)

0 Continue Reading →

Baugenehmigungen: Baupolitik ist eingeschlafen

Berlin, 19.06.2019 (Marktnews): Laut Statistischem Bundesamt ist die Zahl der Baugenehmigungen von Januar bis April 2019 in Deutschland um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen. Die Zahl der Baugenehmigungen für Zweifamilienhäuser sei um 5,2 Prozent, die Zahl der genehmigten Mehrfamilienhäuser um 0,5 Prozent gesunken.

„Die Zahlen sprechen einmal mehr eine deutliche Sprache: Die Baupolitik in Deutschland ist größtenteils eingeschlafen“, sagt Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss, Spitzenverband der Immobilienwirtschaft. „Offenbar schreckt Regulierung ab. Mietpreisdeckel und Modernisierungsstopp werden noch weitere Tribute fordern. Wenn das bezahlbare Wohnen und Bauen zur sozialen Frage unserer Zeit erklärt wird, dann braucht es auch die hierzu passenden Instrumente. Das bedeutet unter anderem: Stopp der Grunderwerbsteuer-Rallye der Bundesländer, Einführung der digitalen Bauakte und Erhöhung der linearen AfA. Bis das alles zieht, hilft nur ein besseres Wohngeld statt Regulierung. Wir haben Vorschläge geliefert, die Politik muss diese nur aufgreifen.“

Die 28 Vorschläge des ZIA zur Beschleunigung bei Stadtentwicklung, Planung und Bau finden Sie unter diesem LINK.

Quelle: ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.

0 Continue Reading →

IMMAC FEIERT RICHTFEST IN KIRCHBARKAU

Hamburg, 11. Juni 2019 – Am 06.06.2019 wurde im Rahmen einer Feierstunde das Richtfest für den Neubau einer Pflegeeinrichtung mit 113 Pflegeplätzen in Kirchbarkau/Plön gelegt.

Das zweigeschossige vollunterkellerte Gebäude, welches nach KFW 55 entstehen wird, verfügt über 107 Einzelzimmer und 3 Doppelzimmer. Daneben entstehen noch 21 Parkplätze. Weiterhin ist vorgesehen, einen geschützten Bereich für an Demenz erkrankte Personen entstehen zu lassen.

Die IMMAC Sozialbau GmbH lässt den Neubau von der Fa. Altus Bau GmbH als Generalunternehmer ausführen. Laut Projektleiterin Saskia Weber von der IMMAC Sozialbau GmbH ist die Fertigstellung des Gebäudes im Sommer 2020 geplant.

Betreiber der neuen Einrichtung wird die Fa. Nova Viva GmbH, die bereits im Kreis Plön mehrere Einrichtungen betreibt. Geschäftsführer Carsten Nemitz zeigte sich zufrieden damit, dass der Bau nun nach längerer Planungszeit voran geht. Nemi

Quelle: IMMAC Holding AG

0 Continue Reading →

Habona plant Auflage eines offenen ImmobilienPublikumsfonds

++ Habona Nahversorgungsfonds Deutschland erweitert die Habona-Produktpalette ++

Frankfurt am Main, 04.06.2019. Mit dem „Habona Nahversorgungsfonds Deutschland“ („Fonds“), einem offenen ImmobilienPublikumsfonds nach KAGB, erweitert der Frankfurter Fondsinitiator und Asset Manager Habona Invest seine Produktpalette. Die Fondsauflage ist für das zweite Halbjahr 2019 vorgesehen. Bis 2024 soll der Fonds EUR 500 Millionen schwer sein. Die Zielrendite des Fonds liegt bei ca. 3,5 % p.a.. Der Investitionsschwerpunkt liegt auf in Deutschland gelegenen Nahversorgungsimmobilien und zentren, die sich durch das Angebot von Gütern des täglichen Bedarfs, vor allem Lebensmittel, aber auch Dienstleistungen auszeichnen. Neben Lebensmittelmärkten und Kindertagesstätten gehören auch Nahversorgungsimmobilien mit Koppelnutzungen zum Investitionsspektrum des Fonds. Hierzu zählen Nahversorgungs-, Stadtteil- und Quartierszentren, die zusätzlich zum Lebensmittel-/Drogerieangebot bzw. zu Kindertagesstätten ein ergänzendes Angebot an Waren und Dienstleistungen bereithalten. Hans-Christian Schmidt, Geschäftsführer der Habona Invest GmbH: „Nahversorgungsimmobilien überzeugen durch langfristige Verträge mit bonitätsstarken Mietern, die an kundennahen Standorten Grundbedürfnisse der Menschen erfüllen. Die Assetklasse Nahversorgung steht mit echten Umsatzzuwächsen an der Spitze einer Modernisierungsbewegung im Einzelhandel.“ „Der offene Immobilien-Publikumsfonds ist für uns das ideale Vehikel für Nahversorgungsimmobilien. Hier können wir unsere sehr guten Kontakte zu den LebensmittelEinzelhändlern Deutschlands und unser spezialisiertes Asset Management effektiv und langfristig für die Anleger einsetzen“, so Guido Küther, Geschäftsführer der Habona Invest GmbH.
Service-KVG des Habona Nahversorgungsfonds Deutschland ist die IntReal International Real Estate Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg. Die Verwahrstellenfunktion wird von Hauck & Aufhäuser Privatbankiers AG, Frankfurt, übernommen.

Quelle: Habona Invest

0 Continue Reading →

PROJECT erweitert Immobilienportfolio um Projekte im Wert von rund 60 Millionen Euro

©PROJECT Investment

Bamberg, 27.05.2019 (Marktnews). Mehrere Immobilienentwicklungsfonds des Kapitalanlage- und Immobilienspezialisten PROJECT Investment haben zwei weitere Baugrundstücke in der Metropolregion Berlin erworben. Diese sind für die Errichtung von Bürohäusern bestimmt und umfassen ein Gesamtverkaufsvolumen von rund 47,5 Millionen Euro. Außerdem wurde das Düsseldorfer Baugrundstück Ludwigshafener Straße 14-16 für eine wohnwirtschaftliche Immobilienentwicklung angekauft.

Die aktuell in der Platzierung befindlichen Publikumsfonds PROJECT Metropolen 17 und 18 erhöhen mit dem Ankauf des 4.600 m2 großen Baugrundstückes Am Hochschulring 25 in Wildau bei Berlin die gewerbliche Quote ihres breit gestreuten Immobilienportfolios. Geplant ist der Neubau eines mehrgeschossigen annähernd rechteckigen Bürogebäudes in offener Bauweise mit flexiblen Grundrissen. Die zur Verfügung stehende Mietfläche umfasst rund 6.600 m2. Das Grundstück ist Teil des Wissenschafts- und Technologieparks Wildau, der sich seit mehr als 20 Jahren als Hochschul-, Forschungs- und Technologiestandort etabliert hat. Die Technische Hochschule Wildau, die nur wenige Gehminuten entfernt ist, ist mit rund 4.000 Studierenden die größte Fachhochschule des Landes Brandenburg.

3,4 Milliarden Euro Gesamtverkaufsvolumen

Gleichzeitig wurde das 3.091 m2 große Baugrundstück Berliner Straße 70A im Berliner Bezirk Reinickendorf angekauft. Das mehrgeschossige Bürogebäude wird von PROJECT-eigenen Architekten geplant und soll mit einer Gesamtmietfläche von 3.400 m2 realisiert werden. Prägend für das im Stadtteil Tegel gelegene Umfeld des Grundstückes ist die Mischung von Dienstleistungen und technologieorientierter Industrieproduktion aus den Bereichen Umwelt-, Kommunikations- und Verkehrstechnik, Softwareentwicklung und Multimedia, die besonders auf dem Areal des Büro- und Gewerbeparks Am Borsigturm besteht.

In Düsseldorf baut PROJECT seine Präsenz mit dem Ankauf des 2.271 m2 großen Baugrundstückes in der Ludwigshafener Straße 14-16 im Stadtteil Eller aus. Geplant ist ein mehrgeschossiger Baukörper als Ergänzung zur bestehenden Blockrandbebauung. Dabei entsteht ein annähernd verkehrsberuhigter Innenhof. Der vorgesehene Neubau erzielt ein Verkaufsvolumen von rund 12 Millionen Euro. Mit den drei Neuankäufen erreicht der zum 30. Juni 2019 schließende Teilzahlungsfonds Metropolen 17 eine Streuungsquote von 29 Objekten, während der Einmalanlagefonds Metropolen 18 auf 23 Immobilienentwicklungen erhöht. Insgesamt entwickelt PROJECT in den Metropolregionen Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Rheinland, Rhein-Main und Wien aktuell 129 Objekte mit einem Gesamtverkaufsvolumen von rund 3,4 Milliarden Euro.

Quelle: PROJECT Investment

0 Continue Reading →